Denkmalgeschützter Mozartsaal im Konzerthaus wurde um 400.000 Euro in seinen ursprünglichen Zustand rückgeführt. Die „Krone“ schaute sich den restaurierten Saal schon vor der Eröffnung an.
„Ein Riss an der Wand hat uns neugierig gemacht. Nach ersten Untersuchungen stellte sich dann heraus, was unter der rosaroten Farbe verborgen war“, erzählt Konzerthausmanager Peter Töplitzer. Unter der in den Siebzigerjahren aufgetragenen Farbe entdeckte man eine Kombination aus Weiß und Gold, die den Saal um 1900 erstrahlen hatte lassen. Mithilfe des Bundesdenkmalamtes ging man der Sache auf den Grund.
Zehn Restauratoren haben mit kleinen Pinseln das übermalte vergoldete Stuckdekor, Wände und Säulen wieder freigelegt. Das dauerte Monate.
Peter Töplitzer, Konzerthaus, Klagenfurt
Saal erstrahlt im alten Glanz
„An die zehn Restauratoren haben über Wochen das vergoldete Stuckdekor und die Wände im Saal abgewaschen“, so Töplitzer. Obwohl das Klagenfurter Konzerthaus während des Zweiten Weltkrieges schwer beschädigt wurde, war der Mozartsaal davon nicht betroffen. Nach der Restaurierung präsentiert er sich wieder in seiner ursprünglichen Pracht.
Auch die Akustik wird die Künstler freuen. „Die neue Bühne wurde vom Tischler aus einem einzigen Eichenstamm gebaut“, weiß Techniker René Heller. Erstmals gibt’s bewegliche, eingebaute Erhöhungen. Heller: „Unsere Tonanlage spielt alle Stückeln.“ Der Testlauf bei Konzerten in den vergangenen Wochen war beeindruckend. Töplitzer: „Die Akustik ist deutlich verbessert worden.“
Der Mittlere Saal wird am 25. und 26. Jänner offiziell eröffnet.
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