Klartext in Alta Badia

Marco Schwarz: „Der will nur von sich ablenken“

Ski Alpin
18.12.2023 16:27
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Marco Schwarz hat am Montag auf der Gran-Risa-Piste den dritten Podestplatz und seine sechste Top-Ten-Platzierung in diesem Winter eingefahren - bei erst sieben beendeten Rennen im Ski-Weltcup wohlgemerkt. Der Kristallkugel-Sager von Aleksander Aamodt Kilde lässt den Kärntner indes kalt: „Das habe ich mitgekriegt, aber ich glaube, dass er vielleicht ein bisschen von sich ablenken will.“

Der Norweger hatte am Vortag gemeint, dass Schwarz heuer der große Favorit auf den Gesamtweltcup sei. Wenn Kilde selbst in einen Lauf komme, „wird der auch heiß“, spielte er den Ball zum Norweger zurück.

Im Riesentorlauf am Montag übertrumpfte nur Marco Odermatt den Kärntner, mit dem Schweizer matcht er sich im Moment auch um die Führung im Gesamtranking. „So weit, so gut“, zog Schwarz vor Weihnachten eine Zwischenbilanz. „Aber jetzt freue ich mich einmal auf einen Tag Pause.“

Schwarz: „Pause tut sicher ganz gut“
92 Punkte beträgt der Rückstand des Österreichs auf Odermatt aktuell. Bis Montag bestritten die beiden auf einer kräftezehrenden Südtirol-Tour fünf Rennen in fünf Tagen. „Mir geht es körperlich nach wie vor gut, was mich sehr positiv stimmt. Aber wie gesagt, der Tag Pause morgen tut sicher ganz gut“, sagte der 28-Jährige, der als einziger Läufer im Feld bisher in jeder Disziplin in die Top Ten gefahren ist.

Am anstrengendsten seien für ihn die beiden Riesentorläufe in Alta Badia gewesen. „Es ist eine brutale Umstellung von den Speed-Disziplinen wieder auf einen Riesentorlauf. Da kommt man schon deutlich mehr ins Schnaufen“, erklärte Schwarz. „Abfahrten sind vielleicht mental noch ein bisschen anstrengender, weil ich mich schon noch sehr konzentrieren muss bei den neuen Abfahrten. Aber körperlich gehen die Riesentorläufe natürlich mehr rein.“ Dennoch fühle er sich gegenwärtig „noch frisch“.

Den Riesentorlauf hat Schwarz mittlerweile zu seiner stärksten Disziplin entwickelt. Dreimal nach den jüngsten vier Rennen stand er auf dem Podest, am Sonntag war er Vierter. Seit Val d‘Isere im vergangenen Jahr war er in jedem Riesentorlauf, den er absolvierte, im schlechtesten Fall Neunter. „Es funktioniert auch mit weniger Riesentorlauf-Training gut. Aber von den Speed-Disziplinen zum Riesen ist jetzt nicht der ganz große Unterschied, von dem her kann ich das gut vereinbaren“, betonte er.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ski Alpin
18.12.2023 16:27
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt