Lamas gelten als gute Wolfs-Abwehr, sie stellen sich den Raubtieren in den Weg. Nun wurde im Mühlviertel ein totes und angefressenes Alpaka - ein Lama-Verwandter - gefunden. Der Verdacht fiel sofort auf den Wolf. Doch laut DNA-Test war es ein kleineres Raubtier, das sich am Kadaver gütlich getan hatte.
Ruhiger ist es geworden rund um die Wölfe in Oberösterreich. Nach 20 Meldungen im November gab es im Dezember bisher nur drei: zwei gerissene Rehe im Mühlviertel - es war jeweils keine DNA-Probe mehr möglich - und eine Sichtung in Dimbach. In St. Georgen am Walde war Ende November ein totes und angefressenes Alpaka gefunden worden. Hier ist jetzt die Gen-Analyse da, und es wurden nur Fuchs-Spuren nachgewiesen.
Anfang Dezember war bekanntlich in Bad Kreuzen ein Risikowolf erlegt worden, es war der zweite erlaubte und behördlich angeordnete Abschuss eines Wolfs in Oberösterreich.
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