Die Fußball-Bundesliga ist in der Causa DSV Leoben derzeit vor allem auf Erkenntnisse der Ermittlungsbehörden angewiesen und prüft einen Antrag auf Akteneinsicht. Aus heiterem Himmel kamen die Vorwürfe gegen den DSV für die Liga nicht.
„Es gab vor ein paar Wochen ein anonymes Schreiben ohne Beweise und Dokumente an die Behörden und uns. Wir sind damals schon tätig geworden und haben Stellungnahmen vom Klub und vom zuständigen Wirtschaftsprüfer angefordert“, berichtete Liga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer.
Bundesliga in Abwarteposition
„Der Senat 5 wird im Rahmen seiner verbandsrechtlichen Möglichkeiten Untersuchungen durchführen und bei Leoben Nachfragen anstellen“, schilderte er. Außerdem meinte Ebenbauer: „Ich muss aber darauf hinweisen, dass wir keine Ermittlungsbehörde sind. Wir sind abhängig von Informationen und Kenntnissen der zuständigen Behörden und deshalb etwas in Abwartehaltung“.
Im Moment ist auf jeden Fall davon auszugehen, dass der DSV Leoben auch in der Frühjahrssaison in der 2. Liga zu sehen sein wird. „Aus unserer Sicht ist Leoben Mitglied der Bundesliga und wird weiterhin in der 2. Liga spielen. Es gibt derzeit keinen Grund, dass das anders wäre“, meinte Ebenbauer.
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