Nach der Rückkehr des Skiweltcup-Trosses aus Übersee geht es für die Damen am Wochenende mit zwei Super-Gs und einer Abfahrt im eidgenössischen Nobelskiort St. Moritz weiter. Dort kommt es im rot-weiß-roten Team zu einem Weltcup-Debüt - das eigentlich bereits vor drei Jahren hätte stattfinden sollen.
„Richtig glauben werde ich es wohl erst dann, wenn ich im Starthaus stehe und ins Rennen gehe“, lacht Michelle Niederwieser, angesprochen auf ihr für Freitag geplantes, Weltcup-Debüt beim Super-G im eidgenössischen Nobelskiort St. Moritz. Denn die 24-jährige Bucherin ist ein „gebranntes Kind“ in Sachen Weltcup-Debüt und St. Moritz. „Eigentlich hätte ich ja bereits gestern vor drei Jahren hier mein erstes Weltcuprennen bestreiten sollen“, erinnert sich die Heeressportlerinnen.
Debüt 2020 von Schneesturm verblasen
„Damals hatte ich mir in der internen Qualifikation in Hochgurgl einen Startplatz erkämpft. Leider hat es dann an dem Wochenende so heftig geschneit, dass an ein Rennen nicht zu denken war. Wir waren damals froh, dass wir überhaupt wieder nach Hause gekommen sind.“ Die gute Nachricht für „Mitsch“, die gestern ins Engadin anreiste: Laut den Vorhersagen für die kommenden Tage wird das Wetter deutlich besser als vor drei Jahren. So kann es zwar immer wieder die eine oder andere Schneeflocke geben, allerdings sollte den beiden Super-Gs am Freitag und Sonntag aus heutiger Sicht nichts im Wege stehen.
Schaulaufen für die Abfahrt am Samstag
Dementsprechend groß ist die Vorfreude bei der Head-Pilotin, die sich dank ihres zweiten Rangs in der Europacup-Super-G-Endabrechnung ein fixes Weltcupticket für den Winter geholt hatte. „Wir hatten zuletzt sehr gute Trainingstage in Copper Mountain, ich fühle mich wohl und freue mich auf die Rennen“, sagt Niederwieser, die sich in den offiziellen Trainings auch für ein Abfahrtsticket am Samstag empfehlen will. „Natürlich werde ich ein wenig nervös sein, wenn es dann endlich losgeht. Eine gesunde Nervosität ist aber ohnehin etwas Gutes.“ Was sind die Ziele fürs Debüt? „Vor dem ersten Rennen weiß man nie, wo man steht. Sollte ich es in die Punkte schaffen, wäre ich aber mehr als zufrieden.“
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