Die Tiroler Tourismusbranche hat sich nach der Pandemie wieder erholt und blickt auf einen erfolgreichen Sommer zurück. Einige Regionen bilanzieren besonders gut. Das Pitztal hat das beste Tourismusjahr seit 15 Jahren hinter sich. Der Blick in die Zukunft ist aber ein sorgenvoller.
„Wir blicken auf eine schöne, aber auch herausfordernde Amtsperiode zurück“, zog der wiedergewählte Obmann Rainer Schultes in seiner Rede bei der Vollversammlung des Tourismusverbandes (TVB) Bilanz. Das abgelaufene Tourismusjahr war mit 1,07 Millionen Nächtigungen das beste seit 15 Jahren.
Mit Veranstaltungen gepunktet
Obmann-Stellvertreter Othmar Walser verwies auf die Zugkraft zahlreicher Veranstaltungen: „Mit unseren Open-Air-Konzerten am Hochzeiger oder dem Schneefest begeistern wir im Winter Massen am Berg und im Tal und sind gleichzeitig im Sommer mit dem Gletschermarathon und dem Pitz Alpine Glacier Trail als wirkliche Aktivsport-Region positioniert.“
Absage an Gletscher-Ehe verlangt neue Strategien
Beim Blick in die Zukunft spricht Schultes von riesigen Herausforderungen. Die Gletscher-Ehe mit dem Ötztal kommt nicht, das Pitztal muss alleine im Wettbewerb bestehen. Mit der jetzt vorliegenden positiven Bilanz zeigen sich die Touristiker aber zuversichtlich.
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