Startschuss für Mega-Schulprojekt in Feldkirchen bei Graz: Ab 2027 wird ein neuer Campus mit mehr als 30 Klassen gebaut. Auch die Mittelschule wird dort untergebracht. Jetzt starten die Ausschreibungen für den Neubau.
Es ist neben dem bereits in Bau befindlichen Gymnasium in Graz-Reininghaus das größte Bundesschulprojekt in der Steiermark seit über 30 Jahren: In der Marktgemeinde Feldkirchen soll unmittelbar neben dem Flughafen Graz-Thalerhof ein neuer AHS-Standort mit mehr als 30 Klassen entstehen. Am Freitag verrieten Bildungsminister Martin Polaschek, Bildungslandesrat Werner Amon und der Feldkirchner Bürgermeister Erich Gosch (alle ÖVP) erste Details zum Großprojekt.
In Feldkirchen sind wichtige Voraussetzungen gegeben: Die Bevölkerung wächst deutlich, die Verkehrsanbindung ist gut, wir stärken Regionen außerhalb von Graz.
Bildungslandesrat Werner Amon (ÖVP)
Womit Feldkirchen punkten konnte
Feldkirchen hat sich im Rennen um die neue AHS gegen zwei weitere Standorte durchgesetzt. Für die Gemeinde spricht laut Landesrat Werner Amon vor allem die optimale Verkehrsanbindung und ein deutliches Bevölkerungswachstum. Zudem schaffe die am Standort im Ortsteil Abtissendorf vorherrschende Flächenwidmung optimale Voraussetzungen.
„Die nächsten höheren Schulen sind in Leibnitz und Graz. Normalerweise gibt es das nur in Bezirksstädten oder regionalen Zentren, für eine Marktgemeinde ist das steiermarkweit einzigartig“, sagt Ortschef Erich Gosch.
Kosten noch offen
Der Bau soll im Jahr 2027 starten. Die Schule wird eine Bruttogeschossfläche von 12.000 Quadratmetern umfassen. Neben 33 Gymnasium-Klassen soll auch die Mittelschule am Campus Platz finden. Auch Gewerbe, Nahversorgung und Wohnbau sind am Standort vorgesehen. Zu inhaltlichen Schwerpunkten der Schule oder konkreter Infrastruktur sowie Kosten nennen die Verantwortlichen noch keine Details. Nur so viel: Der Bau soll den höchsten Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Jetzt starten erstmal die Ausschreibungen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.