Wie die „Krone“ am Freitag berichtete, werden die österreichischen Siebenkampfstaatsmeisterschaften im Rahmen des legendären Hypo Mehrkampfmeetings im Vorarlberger Götzis ausgetragen. Eine Entscheidung, die aufgrund des extrem engen Terminkalenders vor der EM in Rom und Olympia in Paris zustande gekommen ist und von Athletinnen, Trainern und Funktionären gefeiert wird.
„Diese Entscheidung, die Staatsmeisterschaften in den Siebenkampf beim Hypo Meeting zu integrieren, ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten“, sagt Philipp Unfried, Sprint-Nationaltrainer und viele Jahre lang der persönliche Coach von Ivona Dadic.
„Einerseits ist so gesichert, dass die besten Mehrkämpferinnen bei den Staatsmeisterschaften dabei sind. Andrerseits, dass sie auch beim Meeting in Götzis antreten. Für die Athletinnen ist das großartig, da sie beim größten Meeting im Land eine Super-Plattform haben.“
Große Freude bei Lokalmatadorinnen
So wird sich am 18./19. Mai 2024 nicht nur dieabsolute Weltelite um Titelverteidigerin Anna Hall (US) in Götzis ein Stelldichein geben - Einladungen gehen auch an Ivona Dadic, Verena Mayr, Sarah Lagger, Sophie Kreiner und die Lokalmatadorinnen Chiara Schuler und Isabel Posch. „Das ist richtig cool und freut mich mega“, jubelt Posch, die 2023 im Mösle debütiert hatte. „Ich bin froh, dass sich die Verantwortlichen so entschieden haben“, sagt Schuler. „So kann ich den ganzen Fokus auf meine zwei wichtigsten Mehrkämpfelegen.“
Dichter Kalender als Problematik
Die Idee, den Siebenkampftitel im Rahmen des Hypo Meetings zu vergeben, war aufgekommen, da der sehr enge Terminkalender die Athletinnen vor schwierige Entscheidungen gestellt hätte - inklusive möglicher Götzis-Absagen.
Weltverband gab grünes Licht
Als der österreichische Leichtathletikverband vom Weltverband grünes Licht bekam, die Titelkämpfe in das „Gold Level“-Event zu integrieren, folgte schließlich auch vom Organisationskomitee - nach einigen Tagen Bedenkzeit - das finale Okay.„Es ist sehr schön und ich bin wirklich sehr froh und dankbar, dass es zu dieser Lösung im Sinne der Sportlerinnen und Fans gekommen ist“, erklärte Landesverbandspräsidentin Helene Pflüger. „Ich freue mich ganz besonders für Isabel und Chiara.“
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