Seit einem Jahr sitzt ein ehemaliger Bordell-Mitarbeiter in Untersuchungshaft. Der Mann soll unter anderem seine Freier mit Koks versorgt haben. Vier weitere Mitarbeiter, darunter eine Frau, sitzen mit ihm auf der Anklagebank.
Viele Geschichten ranken sich um die steirische Nachtclubszene. Natürlich tummeln sich dort Freier, die ihren Gelüsten nachkommen wollen. Immer wieder werden diverse Drogengeschäfte kolportiert.
Seit fast einem Jahr in Untersuchungshaft
Genau diese werden einem ehemaligen Mitarbeiter eines Nachtclubs mit einschlägiger Vorbestrafung vorgeworfen. Er sitzt seit fast einem Jahr in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Graz-Jakomini. Mit vier weiteren Männern (zwei saßen ebenso in Haft, sind nun aber wieder auf freiem Fuß) und einer Frau muss er sich ab nächstem Dienstag vor Gericht verantworten. Ihm und seinen Kollegen wird unter anderem vorgeworfen, zwischen September 2016 und November 2022 rund 5,2 Kilogramm Kokain unter die Kunden gebracht zu haben.
Das Verfahren wird ergeben, dass nahezu allen gegen meine Mandanten erhobenen Vorwürfen keine Berechtigung zukommt.
Anwalt Christian Fauland
Hausdurchsuchungen
Nicht nur das: Nach Kokain-Verkäufen sollen zwei der Angeklagten nicht zahlende Kundschaft mit dem Umbringen bedroht haben. Bei Hausdurchsuchungen stellte die Polizei illegale Waffen wie einen Schlagring und einen Teleskopschlagstock sicher.
Für Anwalt Christian Fauland sind die Vorwürfe weit hergeholt: „Das Verfahren wird ergeben, dass nahezu allen gegen meine Mandanten erhobenen Vorwürfen keine Berechtigung zukommt.“
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