Zwei junge Gauner

Per SMS mehr als 92.000 Euro erbeutet

Oberösterreich
02.11.2023 16:00

Das Werkzeug: Ihre Handys. Die Beute: Mehr als 92.000 Euro. Zwei Niederländer (20 und 21 Jahre alt) verschickten per SMS Links zu gefälschten Webseiten. Auf denen wurden die Opfer dann aufgefordert, ihre Kontodaten samt Pincodes einzugeben. Und damit war der Schaden angerichtet.

Denn mit den ergaunerten Zugangsdaten erstellten die beiden Holländer virtuelle Bankomatkarten, behoben damit im heurigen Juli in verschiedenen Bankfilialen in Linz und Umgebung mehr als 92.000 Euro. „Phishing“ heißt diese Methode, wenn unrechtmäßig Daten ausgespäht werden.

Prozess in Linz
Am Donnerstag standen die beiden jungen Verdächtigen vor dem Landesgericht in Linz. Die Anklage: Schwerer und gewerbsmäßiger Diebstahl. Die Strafdrohung lag bei bis zu fünf Jahren Gefängnis.

Beide Angeklagte zeigten sich bereits im Vorfeld der Gerichtsverhandlung geständig. Ihr umfassendes Geständnis wirkte sich beim Urteilsspruch ebenso mildernd aus wie die Tatsachen, dass beide bisher unbescholten waren und es bei ihren Taten teilweise beim Versuch blieb. Erschwerend wirkte unter anderem die mehrfache Tatbegehung. Und dass die Holländer offenbar nur zur Begehung der Straftat ins Land einreisten.

Ein Jahr Haft
Am Ende hieß es: Sowohl der 20-Jährige als auch der 21-Jährige wandern für 12 Monate unbedingt hinter Gitter – das Urteil ist bereits rechtskräftig.

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