Serie „Gen V“

Auch Superhelden müssen ihren Job erst lernen

Unterhaltung
30.09.2023 19:30

Wer „The Boys“ mag, kommt auch am neuen Spin-Off „Gen V“ nicht vorbei: Darin studieren Teenies mit Spezialkräften an einer eigenen Uni. Die Amazon-Prime-Serie ist aber mehr harmloses College-Drama als bissige Satire geworden.

Erwachsenwerden ist ohnehin schon sehr anstrengend: Ausziehen, aufs College gehen und dort das Studium mit der ersten großen Liebe und den ersten durchzechten Nächten vereinbaren. Das kennen wir ja aus diversen US-amerikanischen Komödien zur Genüge. Doch bei „Gen V“ ist alles anders. Denn hier geht es um Studenten mit Superkräften, die auf einer eigenen Superhelden-Uni lernen sollen, ihre Kräfte zu kontrollieren. Nur die wenigsten werden es auch schaffen, ihre Fähigkeiten nicht als Unterhaltungsclowns zu vergeuden.

Klingt erst einmal wie harmloses Streaming-Futter. Doch „Gen V“ spielt in der Welt von „The Boys“. Und diese Serie hat es in sich. Sie wurde zum Überraschungserfolg auf Amazon Prime Video und punktete bei den Fans mit Satire und Brachialhumor. Die Superhelden darin? Allesamt korrupt! Und so haben auch die neuen Studenten auf der Superhelden-Uni schon bald das ungute Gefühl, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht...

Asa Germann spielt Sam, der an seinen Kräften verzweifelt. (Bild: Amazon Prime)
Asa Germann spielt Sam, der an seinen Kräften verzweifelt.

Die Hauptrolle in der Serie, in der Arnold Schwarzeneggers Sohn Patrick den Vorzeige-Superheldenkandidaten Luke spielt, hat die junge Darstellerin Jaz Sinclair inne. Sie mimt Marie Moreau, die mit ihren Kräften - sie kann ihr Blut in eine Waffe verwandeln - ihre eigenen Eltern getötet hat und ihr Schicksal nun zum Besseren wenden will: „Marie kommt in einer Art Überlebensmodus an das College. Sie ist eine Einzelkämpferin mit einem klaren Ziel. Aber dann wird sie wieder und wieder überrascht, im Guten wie im Schlechten. Sie sieht das System, dem sie vertrauen sollte, bröckeln“, erklärt Sinclair, was ihre Figur gleich in der ersten Staffel zu stemmen hat. „The Boys“-Star Jack Quaid gab der Nachwuchs-Schauspielerin Tipps: „Er hat mir geraten, einfach immer ein Team mit meinen Darstellerkollegen zu bleiben. Dann würden wir es gemeinsam schaffen. Daran habe ich mich natürlich gehalten.“

Das Wichtigste: Wer „The Boys“ nicht gesehen hat, wird der Handlung von „Gen V“ dennoch ohne Probleme folgen können. Fans von „The Boys“ könnten aber vielleicht ein bisschen enttäuscht darüber sein, dass es dem gefällig geratenen Spin-Off doch an Biss fehlt...

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