Haben Lewis Hamilton und Max Verstappen ihre zahlreichen Erfolge weniger ihrem Talent als viel mehr dem Formel-1-Regelwerk zu verdanken? Davon ist zumindest Fernando Alonso überzeugt, der sich einen Seitenhieb gegen die beiden Weltmeister-Kollegen nicht ersparen konnte.
„Als Hamilton 2013 zu Mercedes ging, hat er nichts geschaffen, um Champion zu werden. Es war nur eine Änderung des Reglements, die alles in der Startaufstellung veränderte und Mercedes an die Spitze brachte", zitiert die spanische „Marca“ den Aston-Martin-Piloten. Damals waren laut Regelwerk Hybridmotoren eingesetzt worden, mit denen die Silberpfeile am besten umzugehen wussten. Die Folge: von 2014 bis 2020 war es immer ein Mercedes-Pilot, der sich zum Weltmeister krönen konnte, sechsmal hieß er Lewis Hamilton, einmal Nico Rosberg (2016).
Red Bull auch ohne Max so dominant?
Bei Verstappen sieht Alonso ein ähnliches Argument als Grund für die Überlegenheit des Niederländers. „Als er zu Toro Rosso und Red Bull kam, hat Hamilton noch alles gewonnen. Red Bull ist nicht seinetwegen ein Siegerteam. Es ist nur so, dass eine weitere Regeländerung im Jahr 2021 dazu geführt hat, dass sie jetzt jedes Rennen gewinnen“, so der 42-Jährige weiter.
Laut des Spaniers müsse man lediglich zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Ob das auch für ihn selbst galt, als er sich 2005 und 2006 im Renault zum Weltmeister krönen konnte?
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