Retter freuen sich

Aufgepäppelter Wiedehopf flog in die Freiheit

Kärnten
05.09.2023 16:55

Große Freude in Lieserhofen. Der bei der Vogelhilfe Kärnten aufgepäppelte Wiedehopf konnte an seinem Fundort wieder freigelassen werden. Der prächtige Vogel wird demnächst seine Reise nach Zentralafrika antreten.

Bernhard Gritzner hatte den stark geschwächten Wiedehopf (Upupa epops) in seinem Garten in Lieserhofen vorgefunden. Er nahm den Jungvogel zu sich ins Haus, damit sich der erschöpfte seltene Brutvogel von der nassen Kälte erholen konnte und setzte die weitere Rettungskette in Gang.

Die strahlenden Retter: Elias und Christina Gritzner, Horst Zwischenberger, Gabi und Bernhard Huber und Michaela Dworak (v.li.). (Bild: Bernhard Huber)
Die strahlenden Retter: Elias und Christina Gritzner, Horst Zwischenberger, Gabi und Bernhard Huber und Michaela Dworak (v.li.).

Gabi und Bernhard Huber von BirdLife Oberkärnten übernahmen den Vogel dann und übergaben ihn in die professionelle Versorgung von Vogelexpertin Michaela Dworak von der Vogelhilfe Kärnten. Ihr gelang - wie berichtet - die Meisterleistung, den Vogel binnen kürzester Zeit wieder aufzupäppeln.

Bernhard Huber hat auch gleich noch Nistkästen montiert. (Bild: Horst Zwischenberger)
Bernhard Huber hat auch gleich noch Nistkästen montiert.
Der aufgepäppelte Wiedehopf kurz vor seiner Freilassung. (Bild: Bernhard Huber)
Der aufgepäppelte Wiedehopf kurz vor seiner Freilassung.

Dienstagnachmittag konnte der Wiedehopf bei prachtvollem Wetter und bestens erholt beim Wiednighof der Familie Gritzner in Lieserhofen in die Freiheit entlassen werden. In den nächsten Tagen wird er in sein Winterquartier nach Zentralafrika südlich der Sahara ziehen und hoffentlich nächstes Jahr wiederkommen. Zudem wurden in der Umgebung des Wiednighofes und auch am neuen Naturlehrpfad Am Lurnbichl Nistkästen angebracht. Heuer konnten in dieser Gegend zahlreiche Wiedehopfe beobachtet werden.

Alte Obststreuwiesen wichtig
Der markante Vogel mit dem langen gebogenen Schnabel und kontrastreichen Gefieder ist äußerst auffällig. Ebenso die aufgerichtete Federhaube und der gaukelnde, schmetterlingsartige Flugstil lassen den Wiedehopf leicht erkennen. Die Hauptnahrungsquelle sind Maulwurfsgrillen und das bevorzugte Habitat des Höhlenbrüters in Oberkärnten sind alte Obststreuwiesen.

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