Der Trachtenfestzug beim Villacher Kirchtag hat am Samstag wieder tausende Besucher in die Innenstadt gelockt. Die Hochwässer in Unterkärnten führten allerdings zu Änderungen.
Der Trachtenfestzug fand heuer ohne Ehrentribüne und offizielle Empfänge statt. Bürgermeister Günther Albel und Kirchtagsobfrau Gerda Sandriesser hatten die Entscheidung getroffen, darauf zu verzichten, um ein Zeichen zu setzen und sich solidarisch mit den Einsatzkräften und den Betroffenen des Hochwassers in Unterkärnten zu erklären. Einige Brauchtumsgruppen konnten aufgrund der Unwetter ebenfalls nicht am Umzug teilnehmen.
Dennoch waren etwa 2000 Trachtenträgerinnen und Trachtenträger gekommen, um musizierend, tanzend und mit guter Laune durch die Stadt zu ziehen. Allgegenwärtig war dabei der Regen - alle Brauchtumsgruppen wurden zumindest von leichtem Nieseln begleitet. Die Straßen waren trotzdem gesäumt von tausenden Besuchern.
Es ist wieder einmal unglaublich, was in Villach alles möglich ist. Ich bin mit dem Kirchtag trotz des Regenwetters hochzufrieden.
Kirchtags-Obfrau Gerda Sandriesser
Erste Bilanz fällt positiv aus
Der Samstag war Anlass für eine erste Bilanz, die gezogen wurde. So gab es zuletzt in den Jahren 1965 und 1966 zum Kirchtag so viel Niederschlag. In diesen beiden Jahren kam es in Kärnten ja zu verheerenden Überflutungen. Der Regen sorgte auch für etwas geringeren Besucheransturm. Der am stärksten frequentierte Tag war der Mittwoch. Einen leichten Anstieg gab es bei Einbrüchen sowie Verwaltungsstrafen. Hingegen bisher nur eine Führerscheinabnahme!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.