„Krone“-Ombudsfrau

Buntes, frisches Bio-Gemüse für Menschen in Not

Ombudsfrau
09.07.2023 06:00

Auf 2500 Quadratmetern baut der Verein MUT im Marcheld (NÖ) Gemüse und Kräuter an. Mit Hilfe aus Rumänien. Wert gelegt wird dabei auf Nachhaltigkeit und Artenvielfalt. Unterstützen kann das Projekt jeder.

Frisches gesundes Essen ist leider oft eine Frage des Geldes. Damit auch Menschen, die sich das nicht leisten können, in den Genuss frischer Lebensmittel kommen, wurde vor drei Jahren das Projekt „Stadt.Land.MUT“ gestartet. Mit großem Erfolg. Im letzten Jahr wurden beeindruckende 3100 Kilogramm Gemüse und Kräuter im Wert von rund 17.000 Euro geerntet und über den vereinseigenen Gratis-Sozial-Greissler ausgegeben sowie an soziale Organisationen in Wien und St. Pölten weitergegeben.

Das geerntete Gemüse wird an Menschen in finanzieller Not ausgegeben. (Bild: Verein MUT)
Das geerntete Gemüse wird an Menschen in finanzieller Not ausgegeben.

Aktuell setzt man auf internationale Hilfe. 14 Schülerinnen und Schüler einer Landwirtschaftsschule in Rumänien arbeiten im Zuge eines EU-Projekts am Feld mit. „In Rumänien haben unsere Schüler wenig Gelegenheit, Bio-Landwirtschaft in der Praxis zu erlernen. Die Arbeit hier ist für sie deshalb eine sehr wichtige und interessante Erfahrung“, erklärt ihr mitgereister Lehrer.

Neue Gemüsesorten für mehr Ernte und Artenvielfalt 
Zusätzlich zur Kooperation mit der rumänischen Schule setzt der Verein Mut auf die Zusammenarbeit mit benachbarten Landwirten. „Wir unterstützen uns gegenseitig in Zeiten von Arbeitsspitzen, beim Saatgut und können auch vom jeweiligen Wissen in der praktischen Arbeit voneinander profitieren.“, so Bernhard Rogner, der hauptverantwortlich das Feld betreut.

Und auch die Artenvielfalt steht in der dritten Saison im Fokus. So wachsen zum Beispiel 15 verschiedene Tomatensorten, Wassermelonen, Rucola, Pastinaken, Stangensellerie, Physalis und eine reiche Kräutervielfalt am Feld heran. Zudem werden vom Verein gerettete Bio-Jungpflanzen aus Supermärkten im Sinne eines nachhaltigen Kreislaufs angebaut.

„Das Bio-Feld wird immer mehr zur Bio Oase!“, freut sich Rogner über die Fortschritte. Aktuell gibt es die Möglichkeit, das Projekt per Crowdfunding zu unterstützen.

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