„Indiana Jones“

„Ich brauche diese Herausforderung im Leben“

TV
28.06.2023 09:06

„Indiana Jones“ kehrt in die Kinos zurück: Mit einem 80-jährigen Harrison Ford, der neben digitaler Verjüngungskur und erfrischender Filmpartnerin zeigt, dass er‘s noch drauf hat.

(Bild: kmm)

80 Jahre - na und? 42 Jahre nach „Jäger des verlorenen Schatzes“ nimmt Harrison Ford jetzt noch einmal - ein allerletztes Mal - Hut und Peitsche in die Hand. Er ist damit die einzig verbliebene Verbindung zu der 1981 begonnenen Original-Trilogie, nachdem George Lucas seine Produktionsfirma an Disney verkauft und Steven Spielberg seinen Regieplatz 2020 an James Mangold abgetreten hat. „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ heißt wohl das letzte große Kinoabenteuer des US-Schauspielers, das am 29. Juni seine Kinopremiere in Österreich feiert.

„Ich wollte die Filmreihe komplettieren und abrunden. Indiana Jones konnte in seinem Leben auf seine Jugendlichkeit und seine Kraft bauen, doch jetzt muss er sich mit dem Gewicht des fortgeschrittenen Alters herumplagen. Ich wollte, dass er sich neu erfinden muss, er noch einmal eine tiefe Beziehung erlebt, nicht nur irgendeinen oberflächlichen Flirt“, so Ford. Und so stürzt sich Indy, der vom Leben so gelangweilt ist wie die Studentenschaft in seinen Vorlesungen, noch einmal in ein Abenteuer. Mit Patentochter Helena (Phoebe Waller-Bridge) gilt es, einen Teil des Mechanismus von Antikythera zu finden, mithilfe dessen man durch die Zeit reisen kann. Dass er dabei auf alte Feinde trifft, ist absehbar. Auch Nazi Voller (stark gespielt von Mads Mikkelsen) ist hinter dem Rad des Schicksals her.

Am Rad, Pardon, an der Uhr gedreht hat man auch bei Fords Kultfigur, die für eine Rückblende mittels digitalen Jungbrunnens um 40 Jahre verjüngt wurde. Lässige Einzeiler sagen mehr als 1000 Worte „Ich schaue nie zurück und sage ,Ich wünschte, ich könnte wieder dieser Typ sein‘. Das ist nicht meine Art. Es war großartig, jung zu sein - aber ich liebe es, so alt zu sein, wie ich bin. Ich könnte auch tot sein“, so Ford. Und es ist eben diese Coolness, die ihn einmal mehr scheinbar mühelos durch einen wahnwitzigen Plot manövriert.

Stets begleitet von bombastischen Spezialeffekten und Einzeilern, die mehr sagen als lange Monologe. Fords Spielfreude ist ungebrochen - ein wunderbarer Kontrast gelingt mit Waller-Bridge, die als weiblicher Sidekick mit Intelligenz und Unverschämtheit frischen Abenteurergeist versprüht. Bereut Ford, dass er bestimmte Rollen nicht angenommen hat? „Nein, ich bereue nichts. Entweder etwas passiert, oder nicht. Und wenn etwas nicht passiert, dann gab es einen Grund dafür.“ Einen Grund, in Rente zu gehen, sieht er nicht: „Ich will weiterhin die Chance haben, arbeiten zu können. Ich brauche diese Herausforderung im Leben!“

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