Rapids „Schneckenrennen“ im Kampf um Platz vier geht nach 1:1 gegen den LASK weiter. Tenor: „Es fühlt sich an wie eine Niederlage.“ Sportchef Markus Katzer beendete indes die Trainerdiskussion, bevor sie eröffnet wird.
Hektik bei Rapids Sportdirektor Katzer schon vor dem Anpfiff. Er hatte eine Frage im „Sky“-Interview falsch verstanden, daher Sorge, seine Antwort („Darüber jetzt zu reden und zu spekulieren ist zu früh“) über Konsequenzen für Zoki Barisic bei einem Sturz auf Platz sechs könnte missinterpretiert werden. Daher stellte er gegenüber der „Krone“ klar: „Es wird bei uns keine Trainer-Diskussion geben.“ Das Thema ist erledigt, war für Rapids Klub-Führung nie Thema! Kurioserweise forderte gestern ein Fanklub via Transparent den Rauswurf von Barisics Assistenten Thomas Hickersberger. Das kommt auch nicht oft vor.
„Wie eine Niederlage“
Wobei gestern auch die Standards, ein kleiner Teil von Hickersbergers Arbeit, funktionierten, so fiel das 1:0, wurde der Elfer „herausgeholt“. Die Unterstützung der 19.000 Fans war auch über 94 Minuten da, nur nach dem 1:1 war die Stimmung gespalten. Bei den Spielern getrübt: „Es fühlt sich an wie eine Niederlage. Von dem Punkt können wir uns nichts kaufen“, ärgerte sich auch Guido Burgstaller über den Chancenwucher.
Den Rucksack abgelegt
Das ging Barisic nicht anders: „Wir waren ja nicht mit Selbstvertrauen vollgepumpt, haben den Rucksack in der zweiten Halbzeit abgelegt. Es ist frustrierend, dass sich die Jungs nicht belohnen. Wir müssen den Sack zu-, das 2:0, 3:0 oder 4:0 machen. Das verfolgt uns die ganze Saison.“
Während es LASK-Trainer Didi Kühbauer genoss, in Hütteldorf Platz drei auch rechnerisch fixiert zu haben: „Zehn Punkte vor Rapid.“ Dafür bedankte er sich bei Goalie Lawal, natürlich mit einem Seitenhieb: „Wir haben es Rapid leicht gemacht, ihnen Räume gegeben. Fußballerisch können sie uns nicht wehtun.“
Für Grün-Weiß geht indes das „Schneckenrennen“ um Platz vier, das Europacup-Ticket, weiter, einen Punkt hinter der Austria.
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