Alpinpolizei und Bergrettung mussten in der Nacht auf Samstag auf den Hochlantsch (Steiermark) ausrücken. Zwei Ungarn (49 und 46) hatten eine Klettertour falsch eingeschätzt und wählten völlig erschöpft den Notruf.
Die beiden Männer beabsichtigten am späten Abend den „Franz-Scheikl-Klettersteig“ auf den Gipfel des Hochlantsch (1720 m) zu besteigen. Diese Tour dürften die beiden Bergsteiger jedoch völlig falsch eingeschätzt haben - sie kamen nur sehr langsam voran. Bei der letzten Steilstufe mussten sie schließlich völlig erschöpft aufgeben.
Notruf in der Nacht
Die erschöpften Ungarn setzten um 2.40 Uhr einen Notruf ab. Einsatzkräfte der Bergrettung Mixnitz und der Alpinpolizei Hochsteiermark stiegen zunächst zum Gipfel des Hochlantsch auf, und schließlich über den Klettersteig zu den in Not geratenen Personen ab. Die Ungarn konnten dann am Seil gesichert zum Ausstieg geführt werden. Der 49- und die 46-Jährige blieben unverletzt. Sie waren um 7 Uhr wieder an ihrem Ausgangspunkt zurück.
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