Rang fünf für Carlos Sainz, Rang sieben für Charles Leclerc: In Miami präsentierte sich Ferrari deutlich unter den Erwartungen der Fans, Aston-Martin-Pilot Fernando Alonso konnte sich im Anschluss an den Grand Prix einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen.
„Ich war ein wenig einsam heute“, resümierte Alonso sein Rennen. Auf das Red-Bull-Duo fehlten dem Drittplatzierten am Ende über 20 Sekunden, aber auch von hinten hielt sich der Druck in Grenzen. „Ganz ehrlich, ich hätte von Ferrari und Mercedes ein wenig mehr Gegenwehr erwartet. Vor allem Ferrari war schon schwächer als gedacht.“
Harte Worte gegen die Scuderia! In Hinblick auf die Konstrukteurswertung hängen bei den Italienern die Köpfe. Mit 78 Punkten liegt Ferrari nur auf dem vierten Platz, auf Red Bull fehlen bereits 146 Zähler.
„Hungrig auf mehr“
Beim zweitplatzierten Rennstall von Aston Martin könnte die Stimmung hingegen kaum besser sein. Dennoch greifen Alonso und Lance Stoll nach mehr. „Vor der Saison hätten wir die Korken knallen lassen, wenn man uns einen dritten Rang zugesichert hätte. Nun haben wir vier davon und sind natürlich hungrig auf mehr. Als Nächstes haben wir einen zweiten Rang im Visier“, erklärte der Spanier.
Ob ihm das bereits beim Großen Preis der Emilia-Romagna in zwei Wochen gelingen wird?
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