Formel 1 in Florida

Miami statt Monaco als Magnet für die Superstars

Formel 1
04.05.2023 07:21
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Was Hollwood-Stars, Sport-Ikonen und große Musiker beim ersten von drei Formel-1-GP in den USA magisch anzieht und was gegen Besuch von Fernando Alonsos „Flamme“ Taylor Swift spricht:

Nach Unwettern war die Formel-1-Strecke von Miami kürzlich noch überflutet, kommendes Wochenende steht ihr eine andere Flut bevor: eine an Fans. Die Königsklasse boomt in den USA, es ist das erste von drei Rennen im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Die Strecke rund um das Hard Rock Stadium hat schon beim Debüt 2022 nicht nur für Sieger Max Verstappen „gerockt“. Bloß die Veranstalter stiegen wegen hoher Kosten ohne Gewinn aus, weshalb sie heuer die Kapazitäten auf den Tribünen erhöhten. Und natürlich auch jene für die VIPs - denn der Grand Prix zieht sie magisch an.

War früher Monaco der Magnet für die Superstars, so zieht es sie nun nach Miami. Hier sieht man zu, um gesehen zu werden. Und die US-Vermarkter der F1 von Liberty Media lassen sich nicht lumpen. Hollywood war schon letztes Jahr etwa durch Michael Douglas vertreten, Lewis Hamilton schwätzte mit Tom Cruise - die Jagd nach Titel Nummer 8 sieht derzeit ebenfalls nach „Mission Impossible“ aus.

Brady kommt trotz schlechter Erinnerungen
„Es wird ein geschäftiges Wochenende mit vielen Aktivitäten und Veranstaltungen abseits der Rennstrecke“, ahnt Mercedes-Teamchef Toto Wolff. „Letztes Jahr herrschte hier eine unglaubliche Begeisterung, und ich habe keinen Zweifel daran, dass es auch heuer wieder spektakulär wird.“ Tom Brady war im Heimstadion der Miami Dolphins nie ein NFL-Finalsieg gegönnt, der Sound der Formel-1-Motoren zieht die Football-Legende aber hierher. Ebenso wie Tennis-Heldin Serena Williams. Fußball-Ikone Sir David Beckham holte sich Insider-Infos bei seinem britischen Landsmann, Red-Bull-Teamchef Chris Horner.

Spezial-Helm für Max
Bei den „Bullen“ wird Weltmeister Max Verstappen in Miami übrigens mit einem speziellen Helm fahren, der von den Fans mitgestaltet wurde. Ein weiterer Holländer, DJ-Superstar Tiësto, sorgt an der Strecke für Musik. Während andere Auftritte ein heißes Date wohl unmöglich machen: Zuletzt waren ja Gerüchte um eine Affäre von Fernando Alonso mit Taylor Swift aufgetaucht, die der zweifache Weltmeister sogar noch befeuert hatte. Der US-Popstar wird allerdings wohl nicht bei der F1 in Miami auftauchen - von Freitag bis Sonntag gibt sie in Tennessee Konzerte

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