Hat Jürgen Klopp etwa gelogen? Der Liverpool-Starcoach erhob schwere Vorwürfe gegen Referee Paul Tierney. Doch nun wehrt sich der Schiedsrichter-Verband. Es droht eine lange Sperre.
In einem völlig verrückten Premier-League-Hit konnte sich der FC Liverpool am Sonntag mit 4:3 gegen Tottenham durchsetzen. Der Jubel von Klopp fiel dabei so energisch aus, dass sich der Deutsche dabei am Oberschenkel verletzte.
Provokant jubelte der 55-Jährige in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten, mit dessen Entscheidungen er alles andere als zufrieden gewesen war. Daraufhin sah Klopp die Gelbe Karte von Schiedsrichter Tierney. Und genau diese Szene sorgt nun für Wirbel: Was hatten sich die beiden zu sagen?
„Was er zu mir gesagt hat, als er mir die Gelbe Karte gab ... das kann nicht sein, das ist nicht in Ordnung“, erhob Klopp nach der Partie schwere Vorwürfe. Tierney habe etwas „Inakzeptables“ gesagt. Das wollte der Schiedsrichterverband PGMOL nicht auf sich sitzen lassen. „Nachdem wir die Tonaufzeichnungen des Schiedsrichters Paul Tierney vollständig überprüft haben, können wir bestätigen, dass er während des gesamten Spiels professionell gehandelt hat, auch bei der Verwarnung an den Manager von Liverpool, sodass wir jede Andeutung, dass Tierneys Verhalten unangemessen war, entschieden zurückweisen“, hieß es.
„Die FA ist bereit, Klopp zu sperren“
Die Aufregung auf der britischen Insel ist groß. „Die Schiedsrichter sagen, Klopp habe gelogen“, meint die „Daily Mail“ und titelt sogar: „Die FA ist bereit, Klopp zu sperren!“ Man rechnet mit einem Disziplinarverfahren, Klopp droht eine Sperre von mehreren Spielen.
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