In „seinem“ Klagenfurter Stadion greift Stefan Hierländer heute Sonntag (20.30) gegen Rapid nach dem zweiten Cup-Titel. 2018 war Sturms Kärntner mit seinem Goldtor gegen Salzburg der große Held. Der Kapitän der Schwarzen über Millionen, Familie und ein gutes Gefühl für das Finale.
Man schrieb den 9. Mai 2018, als Stefan Hierländer in der 112. Minute die Klagenfurter Arena mit seinem Goldtor im Cup-Finale gegen Salzburg zum Auszucken brachte! Ausgerechnet Hierländer. Der Kärntner, der bei Austria Kärnten sein Bundesliga-Debüt feierte. Am 18. März 2009 daheim gegen Sturm!
Mit den Schwarzen greift der Mittelfeldspieler heute Sonntag erneut nach dem Cup-Pokal. „Es wird ein Prestigeduell mit irrsinnig guter Stimmung. Wir sind gerüstet, wollen ein gutes Finalspiel zeigen und natürlich gewinnen“, sagt der Sturm-Kapitän.
Weiße Weste
Auf ein „Video-Doping“ mit den schönsten Szenen von 2018 setzte Hierländer im Vorfeld nicht. „Natürlich habe ich erzählt, wie es war. Erzählen kann man viel, aber man muss es erleben“, so der 32-Jährige, der in „seinem“ Stadion eine stolze Bilanz zu verteidigen hat. Mit Sturm hat er in Klagenfurt noch kein einziges Spiel verloren. „Solche Partien werden im Kopf entschieden, ich gehe mit einem guten Gefühl ins Finale“, sagt „Hierli“, der Traum vieler Schwiegermütter.
Sympathisch, immer höflich. Doch die schlechte Nachricht: Die „gute Partie“ ist längst vom Markt, glücklich verheiratet mit seiner Sabrina, stolzer Papa. Und ein Vorzeigeprofi. Allüren sind ihm fremd. Er ist bodenständig statt großsprecherisch. Ein Wechsel in die Wüste, um noch einmal abzukassieren, käme für ihn nie in Frage. „Geld allein ist nicht alles. Ein Umfeld, in dem man sich wohlfühlt, ist sehr viel wert. Ich will Zeit mit meiner Familie verbringen, das kann man nicht mit Millionen bezahlen.“ Den Cup-Titel auch nicht!
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