Bald reichen die Finger an einer Hand nicht mehr, um die verschobenen Starts jener Falcon-9-Rakete zu zählen, die unter anderem auch einen österreichischen Beitrag in Gestalt des Minisatelliten ADLER-2 ins All bringen soll. Am Freitag verhinderte der Wettergott ein Take-off von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien.
Die Trägerrakete des US-Unternehmens SpaceX war bereits startklar, als aufgrund von schlechten Wetterbedingungen abgebrochen werden musste. Nun hofft man an einen Erfolg am Samstag.
Für die wissenschaftliche Leitung der ADLER-Mission zum Sammeln von Daten zur Verteilung des Weltraumschrotts in Erdumlaufbahnen zeichnet das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) verantwortlich. Finanziert wird die Sonde von der oberösterreichischen Findus Venture GmbH, gebaut von der vom Österreicher Peter Platzer geführten US-Technologiefirma Spire Global.
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