Jean-Kevin Augustin spielte nur 51 Minuten für Leeds United, dennoch kostet er den Premier-League-Klub eine Menge Geld: Der ehemalige Profi von RB Leipzig darf sich über eine Zahlung in Höhe von 28 Millionen Euro freuen.
Die FIFA-Streitbeilegungskammer traf eine Entscheidung im Clinch zwischen Augustin und Leeds United: Der Klub muss wegen Vertragsbruchs eine Mega-Strafe an den Franzosen überweisen. Laut „The Athletic“ und anderen englische Medien handelt es sich um 28 Millionen Euro.
Dabei soll es sich um die Ausbezahlung des vollen Fünfjahresvertrags handeln. Richtig bitter: Denn Agustin, der inzwischen beim FC Basel unter Vertrag steht, spielte gerade einmal 51 Minuten für Leeds.
Aufstieg erst nach Vertragsende
Zur Vorgeschichte: Im Jänner 2020 hatte Leeds den damaligen RB-Spieler ausgeliehen. Im Falle eines Aufstiegs des Vereins war eine Kaufverpflichtung (21 Millionen Euro) für Augustin im Vertrag vorgesehen. Weil dieser erst durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie nach dem ursprünglichen Vertragsende am 30. Juni 2020 perfekt geworden war, weigerte sich Leeds, die Summe zu bezahlen. RB klagte und bekam - mit etwas Verspätung - 18 Millionen Euro (auf diese Summe hatten sich die Klubs geeinigt).
Wegen des Vertragsbruchs brachte Augustin den Fall nun auch in eigener Sache zum CAS - und bekam recht. Für Leeds United ein richtig teures Missverständnis …
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