Sungler-Nachfolge

Nur drei Kandidaten für höchsten SALK-Posten

Salzburg
08.03.2023 23:00

Es gibt kaum Bewerbungen für die Nachfolge von Paul Sungler. Zwei Männer und eine Frau kommen noch in Frage. Landesvize Christian Stöckl ist besorgt über die aktuelle Entwicklung.

SALK-Chef Paul Sungler wird mit Ende des Jahres in Pension gehen. Das Land sucht daher einen Nachfolger für den höchsten Posten in den Landeskliniken. Die Suche dürfte sich allerdings als schwere als erwartet erweisen. Denn insgesamt hat es nur zehn Bewerbungen für den Chefsessel geben. Davon sind fünf direkt ausgeschieden, weil sie die Kriterien nicht erfüllen. „Wir wollen einen Mediziner mit Managementerfahrung“, sagt Gesundheitsreferent und Landesvize Christian Stöckl (ÖVP). Die fünf gescheiterten Bewerber dürften also eher aus dem Wirtschaftsbereich kommen.

Vor zehn Jahren waren es noch 40 Bewerbungen
Bei zwei weiteren Bewerbern dürfte die Führungserfahrung fehlen. Unterm Strich bleiben somit drei mögliche Kandidaten übrig, die sich jetzt den Interviews der Personalfirma stellen. Nach diesem Prozedere wird es zu Hearings kommen.

Stöckl zeigt sich wegen der wenigen Interessenten besorgt. „Wir stellen immer öfters fest, dass es schwierig wird, wichtige Posten mit viel Verantwortung zu besetzen“, so der Gesundheitsreferent. Gerade bei der derzeitigen Situation: Denn ohne eine Bewerbung von Sungler – das ist ja fix – haben alle Kandidaten die gleiche Chance.

Vor zehn Jahren war das noch ganz anders. „Da hatten wir in der ersten Phase rund 40 Bewerber“, berichtet Stöckl. In Zukunft könnte es auch zwei Geschäftsführer geben, das geht klar aus der Ausschreibung hervor. Stöckl: „Falls mein Nachfolger einen Geschäftsführer für den Wirtschaftsbereich will.“

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