24.01.2023 06:00 |

„Krone“-Ombudsfrau

Dokument futsch, weil Briefträger schlampte

Eigentlich sollte man meinen, dass der Versand per Einschreiben eine sichere Bank ist. Meistens ist das auch der Fall. Aber was, wenn etwas schiefgeht? Der Typenschein einer Niederösterreicherin bleibt verschwunden. Ihr Ärger ist groß.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Da sie ihren Leasingwagen ausbezahlt hatte, wartete Pia M. auf die Zusendung ihres Typenscheins. Dieser sollte vom Händler eingeschrieben aufgegeben werden. Wochen später war er aber immer noch nicht da. „Auf meine Nachfrage wurde versichert, dass das Dokument längst verschickt worden ist und ich dieses bereits einen Monat zuvor übernommen hätte“, schildert unsere Leserin.

Geister-Ablegegenehmigung
Da dies nicht stimmte, machte sie sich auf die Suche nach der Sendung und fuhr zum Hauptpostamt. Dort wurde ihr mitgeteilt, dass die Sendung laut Ablegegenehmigung hinterlegt worden sei. „Das kann schon einmal nicht stimmen, denn ich habe eine solche Genehmigung nie erteilt“, ärgerte sich Frau M. Diese könne auch nicht für ein Einschreiben gelten. Eine Woche später sei ihr in einem Telefonat mitgeteilt worden, die Sache sei geklärt. Der Postbote hätte mit ihr bereits alles besprochen. Was nicht stimmte.

Ohne Verständigung zugestellt
„Es hat kein Mensch mit mir gesprochen. Fest steht, ich habe das wichtige Dokument bis heute nicht bekommen und muss jetzt ein Duplikat lösen, das ich gar nicht will.“ Auf unsere Nachfrage teilte die Österreichische Post mit, dass der Briefträger versichert habe, das Einschreiben fälschlicherweise ohne Unterschrift in den Briefkasten gelegt zu haben. Für diesen menschlichen Fehler entschuldige man sich aufrichtig. Allfällige Ersatzansprüche seien allerdings über den Absender, also die Leasingfirma, zu klären. Ein bisschen einfach macht man sich’s da schon.

 Ombudsfrau
Ombudsfrau
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?