ÖBB-Großkampftag

Kitz: Die Ski-Party startet schon in den Zügen

Tirol
21.01.2023 13:05

Die Anreise zum Hahnenkamm-Rennen erfolgt für einen Großteil der Fans mit der Bahn. Um den Ansturm bewältigen zu können, haben die ÖBB ihr Zug- und Personalaufgebot an diesem Wochenende mächtig aufgestockt. Die „Krone“ stattete dem Bahnhof Kitzbühel-Hahnenkamm einen Besuch ab und merkte: „In vollen Zügen genießen“ bekommt am Hahnenkamm-Wochenende eine ganz neue Bedeutung.

Es ist immer dasselbe Bild: Die Schranken am Bahnübergang schließen sich, die Polizisten davor rufen: „Zurückbleiben!“ Der Zug kommt an, eine Menschenmasse ergießt sich auf den Bahnsteig Kitzbühel-Hahnenkamm. Das Schauspiel wiederholt sich alle paar Minuten in beiden Richtungen, und das über mehrere Stunden. Trotzdem kommt es nicht zu gröberen Staus - Ordner der ÖBB dirigieren die Meute zügig vom Bahnsteig und in Richtung Zielgelände.

„Wir sind hier mit 24 bis 30 Leuten im Einsatz“, erklärt Silvia Pfeil, die Bahnhofsmanagerin. Angesichts der guten Stimmung unter den Fahrgästen trägt sie ein breites Lächeln im Gesicht: „Es verläuft alles ganz friedlich, die Leute drängeln nicht und sind gut drauf.“

Die Bierpalette hatte gerade noch Platz
Und wie! Eine Gruppe junger Männer aus Thiersee in der Nähe von Kufstein kommt aus dem Lachen kaum mehr heraus. Warum, das wissen sie selbst nicht genau - auf jeden Fall passt die Stimmung, obwohl die Zugfahrt es in sich hatte. „Bis Wörgl ist es gegangen, danach war es zach. Wir sind kaum reingekommen in den Zug“, erklärt einer der fünf Freunde. Sein Kumpel liefert eine wichtige Ergänzung: „Aber wir haben noch das Wichtigste in den Zug bekommen!“ Unter dem Jubel seiner Freunde hält er eine bereits angebrochene Palette Dosenbier über den Kopf.

Zugbegleiter aus mehreren Ländern im Einsatz
Nach Rennbeginn wird es ruhiger am Bahnhof Kitzbühel-Hahnenkamm. „Am Abend kommt dann der nächste Ansturm“, weiß Projektleiter Markus Moser vom ÖBB Personenverkehr jedoch, dass es noch nicht vorbei ist. Mit seinem Team ist er dafür bestens gerüstet: „Ich habe an diesem Wochenende mehr als 200 Leute zusätzlich im Einsatz.“ In den Hahnenkamm-Shuttles sitzen zwei Lokführer - jeder an einem Ende, damit die Züge direkt wenden können.

Auch Zugbegleiter und Reinigungspersonal fahren laufend mit. Das Team ist international: „Wir werden erstmals von Zugbegleitern aus Deutschland, der Schweiz und Italien unterstützt, weil wir einfach viele internationale Fahrgäste haben. Das kommt gut an“, erklärt Moser, und eine deutsche Zugbegleiterin bestätigt: „Die Leute sind super drauf. Die Züge sind zwar sehr voll, aber die Stimmung ist gut.“ Das soll auch am Abend so bleiben - das Team der ÖBB wird jedenfalls alles dafür tun.

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