Ein Schwerverletzter im Funkloch - ein für die Einsatzkräfte böses Szenario. Und es wurde beim Traunstein Wirklichkeit, wo beim Abstieg ein Ohlsdorfer über eine Brücke in ein ausgetrocknetes Bachbett gefallen war.
Der 47-Jährige aus Ohlsdorf stieg am Sonntag über den Mairalmabstieg vom Gipfel des 1691 m hohen Traunstein ins Tal ab. Am Ende des Steiges führt eine Holzbrücke über den Lainaubach. Beim Überqueren der nassen Holzbrücke rutschte der Bergsteiger aus und stürzte etwa dreieinhalb Meter mit den Füßen voran in das ausgetrocknete Bachbett.
Nachkommende Bergsteiger, darunter zum Glück auch ein Bergrettungsarzt, leisteten sofort Erste Hilfe. Weil vor Ort kein Handyempfang möglich war, lief einer der Bergsteiger talauswärts und alarmierte, sobald sein Handy wieder Empfang hatte, per Notruf die Einsatzkräfte.
Nach der Erstversorgung durch den Arzt des Bergrettungsdienstes wurde der Verletzte mit einer Trage aus dem Bachbett zur Forststraße gebracht. Von dort wurde er mit einem Rettungswagen, zwölf Bergretter waren inzwischen angerückt, zum Hubschrauber-Landeplatz bei der Mairalm gefahren. Der Wanderer hat sich laut erster Diagnose das Sprunggelenk gebrochen und wurde mit dem Notarzthubschrauber „Martin 3“ in das Salzkammergut Klinikum Bad Ischl geflogen.
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