Mo, 20. August 2018

17-Jähriger in Haft

18.08.2011 07:43

US-Polizei verhindert Blutbad an Schule in Florida

Die US-Polizei hat in Florida gerade noch ein Blutbad an einer Schule vereiteln können. Durch Hinweise eines Informanten schafften es die Beamten, einen 17-Jährigen festzunehmen, der offenbar in der kommenden Woche Rohrbomben in seiner früheren High School in Tampa zünden wollte. Der Teenager hat vor allem zwei Schulangestellte und 30 Schüler ins Visier genommen, wie die Polizei mitteilte.

Bei der Durchsuchung des Elternhauses fand die Polizei im Schlafzimmer des Burschen Materialien zum Bombenbauen. Darunter waren Zünder, Timer und Schrapnelle. Entdeckt wurde außerdem ein "Manifest", in dem er seinen Plan minutiös dargelegt hatte.

Demnach wollte er am kommenden Dienstag zuschlagen, dem ersten Schultag nach den Sommerferien. Sein erklärtes Ziel war es, mehr Menschen zu töten und zu verletzen als 1999 zwei jugendliche Täter an der Columbine High School in Colorado. Damals waren 13 Menschen ums Leben gekommen.

17-Jähriger war letztes Jahr von Schule geflogen
Zum Motiv des Jugendlichen wollte sich die Polizei vorerst nicht äußern, es wurde lediglich erklärt, dass der 17-Jährige im vergangenen Jahr von der Schule geflogen war. Er soll mit einer gestohlenen Waffe erwischt worden sein, berichteten amerikanische Medien.

Doch auch sonst ist der Bursche kein unbeschriebenes Blatt, er hatte bereits mehrere Jugendstrafen wegen Diebstahls und Drogenbesitzes ausgefasst.

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