Die „World Skills“ 2022 gingen am Sonntag in Salzburg ins Finale. Von insgesamt zwölf österreichischen Medaillen holten drei junge Fachkräfte Edelmetall in die Steiermark.
Noch am Sonntag wurde in Salzburg um die Wette gebaut, geschraubt und gehämmert, am Nachmittag brandete dann Riesenjubel bei der Schlusszeremonie samt Medaillenverleihung auf. Nach den ersten „World Skills“ auf rot-weiß-roten Boden im Jahr 1983 in Linz hatten die Weltmeisterschaften der Berufe ihre Rückkehr nach Österreich gefeiert. Wie es dazu kam? Shanghai musste Corona-bedingt absagen, deshalb ging die Berufs-WM heuer erstmals als „Specialedition“ in 15 Ländern über die Bühne. An den drei Wettbewerbstagen fieberten 30.000 Menschen bei den Bewerben in Salzburg mit.
Drei der zwölf Medaillen gehen in die Steiermark
Am Schlusstag sicherte sich das österreichische Team eine weitere Goldmedaille und holte zweimal Bronze - damit beenden die jungen Talente die Weltmeisterschaft mit 12-mal Edelmetall (sechsmal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze). „Drei unserer gewonnenen Medaillen gehen in die Steiermark, damit haben unsere jungen Fachkräfte einmal mehr den herausragenden Ruf unseres Bundeslandes als ,Supermacht’ in diesem Bereich unter Beweis gestellt“, freute sich WKO-Präsident Josef Herk.
Beim großen Finale landeten die beiden steirischen Teilnehmer, Elektrotechniker Christoph Rumpler und Hochbauer Kilian Lupinski, zwar nicht auf einem Podestplatz, jedoch wurden beide mit einem „Medaillon for Excellence“ ausgezeichnet. Damit werden herausragende Leistungen geehrt, die trotz hervorragender Bewertung knapp nicht für Edelmetall gereicht haben.
Trotzdem gab es für Weiß-Grün allen Grund zum Feiern: Mit Floristin Nicola Hochegger und Maler Christoph Pessl holte die Steiermark bei der WM zwei Goldene. Bautischler Wolfgang Ramminger gewann eine Bronzemedaille.
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