In ganz Salzburg fällt neben Zügen und Lokalbahn auch der städtische Obus-Verkehr aus - doch einige Buslinien fahren trotzdem. Wer es wegen des Streiks nicht rechtzeitig in die Schule schafft, bekommt keine Probleme.
Eine Aufforderung zum Schwänzen ist es nicht. Aber: Wer wegen des Streiks heute, Montag, nicht in die Schule kommen kann, gilt automatisch als entschuldigt. Das haben die Salzburger Bildungsdirektion und Landesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) festgelegt. „Es sollen alle schauen, dass sie es in die Schule schaffen. Auch wenn es etwas später sein sollte“, sagt Gutschi. Für Salzburgs Lehrer gilt die „Streik-Entschuldigung“ übrigens nicht. Gutschi bedauert, „dass wieder einmal die Schüler maßgeblich betroffen sind“. Gerade in der derzeitigen Schularbeitszeit sei dies doppelt bitter.
Salzburger erwarten massive Einschränkungen
Der 24-stündige Warnstreik der Eisenbahn trifft Salzburg mit voller Wucht. Nach den gescheiterten Lohnverhandlungen zwischen der Gewerkschaft und den Arbeitgebern fallen am Montag sämtliche Züge im Regional- und Fernverkehr aus. Auch die S-Bahn und Lokalbahn sind betroffen. Die meisten Lenker der Obusse in der Stadt Salzburg haben bereits im Vorfeld angekündigt, sich dem Streik der Eisenbahner anzuschließen.
Die Salzburg AG rechnet mit massiven Einschränkungen. Einzig der Albus und die Regionalbusse des Verkehrsverbundes sind vom Streik nicht betroffen – und fahren im gewohnten Takt. „Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, wie intensiv die Streiks ausfallen werden“, hieß es seitens der Salzburg AG am Sonntagabend. Man bereite sich auf die verschiedensten Szenarien vor. Das gesamte Ausmaß sei erst mit Betriebsstart um 3 Uhr früh absehbar. Aktuelle Informationen will man schnellstmöglich via Internet und der Smartphone-App „Salzburg Mobil“ bekannt geben.








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