Neun Personen, darunter vier Kinder und eine schwer verletzte 40-Jährige, wurden nach einem Verkehrsunfall bei St. Veit ins Krankenhaus gebracht. Durch die Straßensperre wegen des Unfalls konnte ein Schulbus nicht weiterfahren: Etwa 30 Kinder standen somit auf der Straße.
Freitagnachmittag lenkte eine 45-Jährige aus Maria Rain ihren Wagen auf der Ossiacher Bundesstraße von Liebenfels Richtung St. Veit. Bei der Kreuzung in Kraindorf wollte sie links abbiegen. Der hinter ihr fahrende St. Veiter (21) wurde just in dem Moment von einem weiteren Autolenker, einem Rumänen (27), überholt. Es kam zur Kollision.
Ein Auto prallte gegen einen Baum
Durch die Wucht des Anpralls schleuderte das Auto des 27-Jährigen über die Fahrbahn und gegen einen Baum. Der Wagen überschlug sich und blieb am Dach im Straßengraben liegen.
Ein Auto landete auf der Böschung
Der Pkw der 45-Jährigen wurden etwa 100 Meter weit über die Fahrbahn auf eine Böschung geschleudert. Die Lenkerin und die mitgefahrenen Kinder (9, 7, 5 und 8) wurden zur Abklärung etwaiger Verletzungen ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert.
Eine Frau wurde schwer verletzt
Im Auto des 27-Jährigen waren drei Personen aus St. Veit mitgefahren (40, 34 und 26 Jahre alt). Sie wurden verletzt und ebenfalls in Klinikum gebracht, die 40-Jährige aufgrund ihrer schweren Verletzungen vom Team des Rettungshelikopters C11.
Lediglich der 21-Jährige wurde weder verletzt noch war er direkt in den Unfall verwickelt.
Im Einsatz standen drei Feuerwehren - St. Veit, Treffelsdorf und Liebenfels - mit etwa 50 Mann. Die Straße war für die Dauer der Aufräumarbeitne und der Unfallerhebung gesperrt.
Kinder „ausgesetzt“
Wegen der Sperre konnte ein Schulbus, ein Linienbus der Post, nicht weiterfahren. Etwa 30 Kinder stiegen vor der Unfallstelle auf der Straße aus und sollten an den Wracks vorbei zu ihren Eltern gehen. „Kräfte der Feuerwehr Liebenfels haben die ,ausgesetzten‘ Kinder den Eltern übergeben“, so die Feuerwehr Freitagabend.
Kritik der Eltern
Dieses Vorgehen wird noch eingehend betrachtet werden, denn einige Eltern kritisieren einerseits, in welcher Gefahr die Kinder auf der Straße waren, und andererseits, was sie am Unfallort alles sehen mussten. Der Lenker des Postbusses hatte den Auftrag, wegen der Straßensperre umzukehren und die Kinder wieder nach St. Veit zu bringen. Laut seinen Angaben wollten einige Kinder aussteigen und zu den Eltern gehen, die hinter dem Unfallort warten würden. Die anderen Kinder wurden wie geplant zurück zum Bahnhof gebracht.








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