17.03.2005 16:42 |

Sex-Szenen

Meg geht hart zur Sache

Schluss mit der süßen kleinen Meg: Jetzt kommt die erwachsene Meg – und die gibt Stoff. Seit Donnerstag ist der erotische Thriller „In The Cut“ auf DVD erhältlich - und in diesem gibt es für die schöne und einst so brave Hollywood-Schauspielerin kein Tabu mehr.
Sie lässt die Hüllen fallen, gibt sich zügellosen Sex-Spielen mit Partner Mark Ruffalo hin und macht auch vor Oralsex nicht Halt. Was sie bei „Harry & Sally“ nur vortäuschte, wird hier ausgelebt. So gut wie nichts wird der Phantasie des Betrachters überlassen…

„In The Cut“ handelt von der Schriftstellerin Frannie Avery – von Meg Ryan (wahrhaftig) verkörpert – die eine Affäre mit dem undurchschaubaren New Yorker Detective Malloy – von Mark Ruffalo gespielt – hat. Malloy ist einem Serienmörder auf der Spur, und die gefährliche Verbrecherjagd heizt die sexuellen Fantasien Frannies an. Die Affäre mit Malloy wird immer hemmungsloser, aber gleichzeitig muss sich Frannie immer mehr die Frage stellen, ob nicht Malloy selbst der Serienmörder ist.


Eigentlich Nicole Kidmans Rolle
Dabei hätte Meg die Rolle fast gar nicht bekommen. Ursprünglich war der Part Frannies für Nicole Kidman vorgesehen – die ja auch schon in Stanley Kubrick’s „Eyes Wide Shut“ alle Hüllen fallen ließ und mit damals-noch-Ehemann Tom Cruise eine Sexszene filmte. Doch aus terminlichen Gründen musste Kidman absagen, und der Part ging an Meg Ryan – sehr zur Überraschung der Hollywood-Studiobosse. Die konnten sich die quirlige Schauspielerin eigentlich nur in romantischen Komödien vorstellen, waren dann aber von ihrer Intensität begeistert.

Von "Piano"-Regisseurin Jane Campion verfilmt
Die Story von „In The Cut“ beruht auf der gleichnamigen Romanvorlage von Susanna Moore; verfilmt wurde die Story von der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion, die für „Das Piano“ den Oscar gewann. Die Glaubwürdigkeit der Szenen wirft natürlich die Frage auf, ob die weibliche Regie verantwortlich ist. Die schöne Meg dazu in einem Interview: "Jane holt einfach das Beste aus ihren Darstellern heraus. Am ersten Drehtag sagte sie zu uns: 'Es macht am meisten Spaß, wenn wir versuchen, dass jeder Tag ein bedeutsamer Tag wird - und, dass sich jeder am Set wohlfühlt...' Jane ist eine verdammt mutige Regisseurin - und das steckt an. Klar ist es auch eine Frage des Vertrauens, wenn man derart heiße Liebesszenen dreht. Wir haben eben vorher viel über Sex gesprochen, Jane und ich..."
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