Der Rechnungshof tadelt das Land wegen Versäumnissen in Sachen Gebäudemanagement. In fünf Jahren wurden lediglich zwei Empfehlungen umgesetzt!
Nicht sehr zufrieden ist der Kärntner Landesrechnungshof mit der Konsequenz und Folgsamkeit der Landesregierung. Zur Vorgeschichte: Der LRH nahm bereits mehrmals das Gebäudemanagement des Landes unter die Lupe, also die unzähligen Amts- und Bürogebäude. Neben einer effizienteren Verwaltung empfahl er besseren Brandschutz und besseres Raumklima - zum ersten Mal schon 2017. Damals wurden 22 Empfehlungen ausgesprochen, das Land sagte für 17 Hinweise eine Erledigung zu.
Zwei von 17 Empfehlungen umgesetzt
Fünf Jahre später folgt die Ernüchterung: „Vollständig umgesetzt hat das Land nur zwei Empfehlungen. Bei 70 Prozent der Empfehlungen wurde mit der Umsetzung noch nicht begonnen.“ Im Bereich Brandschutz ist etwa nicht gewährleistet, dass die dafür Beauftragten auch qualifiziert sind. Der Landesrechnungshof empfiehlt ein Sicherheitsmonitoring, um sicherzustellen, dass alle Brandschutzexperten ihre Aufgaben bestmöglich erfüllen können.
„Die Umsetzung all unserer Empfehlungen sollte rasch passieren. Die damit verbundenen Maßnahmen sind ohne nennenswerten finanziellen Aufwand möglich“, fordert LRH-Direktor Günter Bauer ein.
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