Viele Anrainer in der Ortschaft Sekirn befürchten illegale Bautätigkeit - daher regt sich Widerstand gegen die Bagger.
Bewohner der kleinen Ortschaft Sekirn am Wörthersee sind alarmiert. Der Grund dafür sind Bagger, die ohne Vorankündigung in der Teichstraße des 269 Einwohner zählenden Ortes angerollt sind. Ein Immobilienunternehmen aus Velden will dort angeblich ein Bauprojekt verwirklichen, und zwar auf einem Waldstück, das nicht einmal als Bauland umgewidmet wurde. „Das ist nicht durchführbar, weil kein Baurecht besteht“, betont Bürgermeister Markus Perdacher. „Für dieses schöne Fleckerl Erde gibt es sogar einige Interessenten, die dort bauen wollen. Für alle gilt allerdings dasselbe.“ Sie müssten erst eine Umwidmung durchkriegen.
Parzelle ist sehr begehrt
Perdacher war Samstagvormittag sogar persönlich in der Teichstraße, um dort nach dem Rechten zu sehen, nachdem einige Anrainer Alarm geschlagen hatten. Auch Hellmuth Reichel wohnt nicht weit weg von der offenbar begehrten Parzelle: „Das Areal ist eine der schönsten Flächen, die es gibt. Man sieht von diesem Plateau auf den Wörthersee hinunter.“
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