„Ist mir ganz egal“

Elfer-Wirbel um Adeyemi – BVB-Star schmunzelt

Fußball International
30.10.2022 10:12
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Karim Adeyemi, der im Sommer von Red Bull Salzburg zu Borussia Dortmund gewechselt war, steht in der Deutschen Bundesliga im Fokus. Beim Topspiel stieß der BVB-Star im Strafraum Frankfurts Jesper Lindström um, der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Frankfurt ist stinksauer, Adeyemi kann darüber nur schmunzeln.

Kurz vor der Pause der große Aufreger: Lindström befand sich im Strafraum der Dortmunder und musste nach einem Stangenschuss seines Kollegen Randal Kolo Muani nur noch einschieben. Dann der Schubser von Adeyemi, der Frankfurter kam zu Fall. Referee Sascha Stegmann entschied überraschend aber auf Handspiel von Lindström und auch der Videoschiedsrichter schaltete sich nicht ein.

„Wenn ich jetzt die Bilder mit den entsprechenden Kameraperspektiven sehe, dann muss man am Ende des Tages schon konstatieren, dass es hier einen Strafstoß für Eintracht Frankfurt hätte geben müssen“, gab der Unparteiische nach der Partie bei Sky zu.

Glasner: „Schiri wurde im Stich gelassen“
„Die Schiedsrichter sind die Ärmsten. Er wartet auf das Zeichen des VAR und es kommt nicht. Diese Bilder sind ja brutal. Es ist nicht das erste Mal. Der Schiedsrichter wurde hier im Stich gelassen“, ärgerte sich Eintracht-Trainer Oliver Glasner. „Fehler können passieren. Aber man sieht, dass das hier ein klarer Elfmeter ist.“

Adeyemi: „War gar kein Foul“
Und was sagte Adeyemi? „Ich war erstmal hinten und ja, dann stand er vor mir. Für mich war das gar kein Foul. Also gefühlt war ich Körper an Körper mit ihm. Deswegen fand ich, dass es richtig vom Schiedsrichter war“, so der Dortmunder im Sport1-Interview. Ob er den Unmut der Frankfurter nachvollziehen kann? Adeyemi lachte: „Das ist deren Sache. Wir haben drei Punkte, das ist mir eigentlich ganz egal.“

Dortmund beendete Frankfurts Serie von zuletzt vier Pflichtspielsiegen in Folge. Den schmeichelhaften 2:1-Erfolg gegen enorm präsente Frankfurter erkämpfte man sich mit Effizienz, Glück und einem überragenden Torhüter Gregor Kobel.

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