Betroffener erzählt

Freiwillige Notfallsanitäter: „Brauchen wir nicht“

Die Kritik am Ausbildungs- und Sytemwesen beim Roten Kreuz in OÖ reißt nicht ab: 29-Jähriger machte Ausbildung bei Wiener Berufsrettung, würde gerne in Oberösterreich sein Wissen einsetzen. Er hört nur „Nein“.

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„Nein" - eine Abfuhr nach der anderen holte sich ein 29-Jähriger, der als Freiwilliger beim oö. Roten Kreuz sein Wissen als Notfallsanitäter einsetzen möchte, ein. Er fragte bei Dienststellen in seiner Nähe in Ried und Grieskirchen an, wo es Notarztstützpunkte gibt, die Notfallsanis brauchen, aber keine Freiwilligen.

Nach seiner Ausbildung zum Sanitäter war ihm die weiterführende Schulung verwehrt worden. „Ich habe diese über meinen Dienstgeber, die Landespolizeidirektion, bei der Wiener Berufsrettung gemacht“, sagt der 29-Jährige, der nach der Berichterstattung der “Krone„ über den Unmut vieler Sanitäter über das Ausbildungs- und Systemdefizit bei der Rettung nicht mehr alles schweigend hinnehmen will.

„Es ist bei uns ein Zufall, welche Besatzung, mit welcher Ausbildung, zu welchem Einsatz geschickt wird“, sagt der Freiwillige, der nur über Umwege seine Berechtigung als Notfallsanitäter - er muss auch als solcher Dienst machen - aufrecht erhalten kann. Er kennt auch das System in Wien, wo Notfallsanis Behandlungen durchführen und Medikamente verabreichen dürfen: „Da wird nicht jeder ins Spital gefahren."

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