Nicht nur im Abwasser ist eine Tendenz nach oben bei der Virenlast zu beobachten. Auch in den Tiroler Schulen ist das der Fall. Innerhalb einer Woche hat sich die Zahl der gemeldeten Corona-Infizierten mehr als verdoppelt. Die ersten Direktoren haben Maßnahmen ergriffen.
Ohne Einschränkungen hat das heurige Schuljahr begonnen. Eltern- und Lehrervertreter sprechen von einem entspannten Schulstart wie seit Jahren nicht. Auch Tirols Bildungsdirektor Paul Gappmaier bestätigt das. Er weist gleichzeitig darauf hin, dass in vielen Tiroler Schulen auch ohne Verpflichtung getestet wird. In der vergangenen Woche waren es rund 45.500 Tests. „Eine relativ hohe Beteiligung“, wie Gappmaier lobend anmerkt.
Zahl der gemeldeten Fälle stieg von 278 auf 636
Insgesamt waren am Freitag der Vorwoche 278 Infizierte in Schulen bekannt. Seither steigen die Zahlen. An diesem Donnerstag waren es bereits 636 Fälle. Noch können die Schulen autonom Maßnahmen ergreifen. In einer Klasse wurde Maskenpflicht verordnet. In elf Klassen des Landes sind die Tests mittlerweile verpflichtend, drei Klassen befinden sich im Distance Learning.
Sollte die Kurve weiter ansteigen, plädieren Lehrergewerkschafter Peter Spanblöchl und Elternvertreter Stefan Boscheri für „einheitliche Regelungen“. So ist es auch angedacht. Bildungsdirektion und Gesundheitsbehörden überlegen gerade Empfehlungen für die Schulen.









Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).