Vorwurf: Tierquälerei

Ermittlungen gegen Ludger Beerbaum eingestellt

Sport-Mix
20.09.2022 10:57

Der deutsche Springreiter Ludger Beerbaum muss nach einer Anzeige wegen Tierquälerei keine strafrechtlichen Konsequenzen fürchten. Die Staatsanwaltschaft Münster hat das Ermittlungsverfahren gegen den viermaligen Olympiasieger „wegen des Vorwurfs einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt“, wie es am Dienstag in einer Pressemitteilung hieß.

Die Tierschutzorganisation PETA hatte gegen Beerbaum auf Grundlage eines Beitrages in der Sendung „RTL Extra“ Anzeige erstattet. In dem Beitrag war Beerbaum vorgeworfen worden, die verbotene Trainingsmethode des Barrens bei seinen Springpferden angewandt zu haben. Beerbaum hatte bestritten, die Methode genutzt zu haben.

„Umfangreiche Stellungnahme“
Der Reiter hatte schon nach Ausstrahlung des RTL-Beitrags die Anschuldigungen zurückgewiesen „eine umfangreiche Stellungnahme an die Deutsche Reiterliche Vereinigung geschickt“. Er sei zuversichtlich, dass sich der Verband nach Überprüfung dieser Ausführungen seiner „Meinung anschließt, es handelt sich bei den Aufnahmen um regelkonformes Touchieren, das eine zulässige Ausbildungsmethode darstellt“.

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(Bild: KMM)



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