Termin-Schwierigkeiten lösten jetzt die nächste Verzögerung im Fall David aus. Der für Dienstag geplante Berufungsprozess soll nun am 19. Oktober stattfinden. Grund: Die Richter sind „terminlich verhindert“.
Für Davids Eltern heißt es wieder warten. Der für heute geplante Berufungsprozess im Fall David ist geplatzt. Kurzfristig hat das Oberlandesgericht Linz den Prozess auf den 19. Oktober verschoben. Aus „organisatorischen Gründen“, wie es heißt.
Die „Krone“ fragte näher nach: „Der Grund ist eine terminliche Verhinderung beim Richter-Senat“, erklärt Sprecher Wolfgang Seyer. In dem heiklen Fall hat es schon mehrfache und teils monatelange Verzögerungen gegeben - vor allem aufgrund von Gutachten.
Strafrechtlicher Abschluss viereinhalb Jahre nach Davids Tod
Davids Tod nach einer Mini-Operation im Salzburger Uniklinikum liegt bereits mehr als viereinhalb Jahre zurück: Der Bub kam im April 2018 wegen eines Blutschwamms ins Spital. Nach einem völlig misslungenen Eingriff erlitt das Kind schwerste Hirnschäden, die zum Tod führten. Im August 2019 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage. Im September 2021 erfolgte die nicht rechtskräftige Verurteilung von zwei Ärzten wegen grob fahrlässiger Tötung – es setzte Bewährungsstrafen.
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