„Krone“-Gemeindeserie

Strobl will eine Siedlung von Grund auf planen

Salzburg
10.03.2026 13:00

„2026 ist für uns ein Jahr der Planung“, sagt Strobls Bürgermeister Harald Humer, während in der Wolfgangsee-Gemeinde ein strikter Sparkurs läuft. Neuer Wohnraum und ein größeres Angebot für die Jugend sollen entstehen.

Die östlichste Gemeinde des Flachgaus hat turbulente Jahre hinter sich. Bei der Gemeindewahl 2024 gab es ein kleines Erdbeben. Die bis dahin mit absoluter Mehrheit regierende ÖVP und die SPÖ liegen seither praktisch gleichauf. Bürgermeister wurde überraschend Harald Humer für die SPÖ.

Mehrere Großprojekte wie das neue Gemeindezentrum hatten die Gemeinde finanziell belastet. „Wir haben 2024 einen restriktiven Sparkurs begonnen und den auch 2025 durchgezogen. Das oberste Gebot war, keine Ausgleichsgemeinde zu werden“, sagt Humer. Das ist gelungen. 

Jetzt will der Bürgermeister mit seiner Gemeinde wieder in die Zukunft blicken. „2026 ist für uns ein Jahr der Planung.“ Die entscheidende Frage sei: „Wie soll sich der Ort entwickeln“, sagt der Gemeinde-Chef. Eines der drängenden Themen wird auf jeden Fall angegangen: leistbares Wohnen.

Bürgermeister Harald Humer hat 2026 als „Jahr der Planung“ ausgerufen.
Bürgermeister Harald Humer hat 2026 als „Jahr der Planung“ ausgerufen.(Bild: Andreas Tröster)

Parkgebühren starten mit der Sommersaison
Östlich des Ortszentrums soll ein 4,5 Hektar großes Baulandsicherungsmodell für geförderte Wohnungen und Einfamilienhäuser umgesetzt werden. Der Bürgermeister will fast einen kleinen Ortsteil planen.

„Wir werden eine Art städtebauliches Konzept mit einem Architektenwettbewerb machen und dann mit den Wohnbaugesellschaften sprechen“, kündigt Humer an. In einem ersten Baulos sollen 50 Wohnungen entstehen, für alle Generationen. Neben betreubaren Wohnungen für Senioren soll es auch einen Kindergarten geben. 

Für die Jugendlichen will Humer das Angebot ebenfalls verbessern. In einem Beteiligungsprozess sprechen die Jugendlichen selbst mit, was ihnen wichtig wäre. Aufgrund der Mittelschule und des Polytechnikums im Ort würden auch Nachbargemeinden profitieren. Humer will das Thema regional angehen.

Ein drängendes Thema, das auch Auswärtige interessieren wird und die Strobler entlasten soll, ist die geplante Parkraumbewirtschaftung. Ab dem Start der Sommersaison gibt es Parkgebühren. Als letzter Ort rund um den Wolfgangsee hebt Strobl diese dann ein.

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