Jahrzehnte hat die Suche nach einem passenden Heim für die Bergrettung im Lieser-Maltatal gedauert. Jetzt wird eine zeitgemäße Ortsstelle endlich eröffnet.
Viel zu wenig Platz in ihrem ehemaligen Quartier hatten, wie berichtet, die Bergretter vom Lieser-Maltatal. Sie waren in einem einzigen Raum im alten Feuerwehrhaus in Gmünd untergebracht. Über Umwege, und weil seitens der Stadtgemeinde Gmünd die Anfrage nach einer größeren Ortsstelle vor Ort ignoriert wurde, siedelten sie schließlich nach Trebesing.
„In der alten Volksschule hat die Kommune für uns Platz geschaffen“, freut sich Ortsstellenleiter Hannes Stoxreiter. So wurden ein Aufenthalts- und Aufbewahrungsraum, eine Küche, ein Büro, eine Garage sowie Dusch- und WC-Anlagen geschaffen. „Ja, wir hatten damals nicht einmal ein WC“, fügt der Leiter hinzu.
Ein Platz fürs Miteinander
Erfreut zeigen sich die Retter, die im Tal für fünf Gemeinden zuständig sind, auch über ihren neuen Einsatzanhänger. „Dieser wird beim Ausrücken künftig mitgenommen, er erleichtert uns die Arbeit, da er alles beinhaltet, was benötigt wird.“ Das neue Heim zeige bereits positive Auswirkung auf die Zusammenarbeit. „Damals hatten wir kaum die Möglichkeit, uns auszutauschen und zusammenzusitzen. Jetzt können wir gemeinsam miteinander reden und diskutieren“, zeigt sich Stoxreiter dankbar.
Am kommenden Samstag (10 Uhr) findet die Eröffnung statt. Für Unterhaltung sowie Speis und Trank ist gesorgt. Die Garage der Bergrettung wurde von der Gemeinde Trebesing errichtet und bezahlt.








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