In der Vorwoche schockierte der Bericht der Volksanwaltschaft über das Senecura-Seniorenheim in Salzburg-Lehen: Die „Krone“ berichtete umfassend. Am Dienstag drohte der zuständige Landesrat mit Konsequenzen: Die Anzahl der Bewohner müsse auf 50 reduziert werden und die Situation müsse sich stabilisieren, sonst drohe die Schließung.
Ausgehungerte Bewohner und hilflose Mitarbeiter: Die Volksanwaltschaft zeichnete in ihrem Bericht ein desaströses Bild über das Seniorenheim der Firma Senecura in Salzburg-Lehen. Nach tagelanger Kritik und bereits angekündigten Reformschritten geht Heinrich Schellhorn einen Schritt weiter: In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz forderte er die Leitung des Skandal-Heimes auf, den Bewohnerstand von zurzeit 63 Senioren auf 50 zu reduzieren.
Dazu gibt es auch eine einmonatige Frist. Sollte sich die Situation bis dahin nicht verbessern, folge der Entzug der Bewilligung und die behördliche Schließung des Heimes. Schellhorn weiter: „Ich bin tief betroffen, über das, was passiert ist. Ich will mich auch bei Bewohnern und Angehörigen für die Verunsicherung entschuldigen“.
Im Bericht war von ausgehungerten Bewohnern, riesigen Wunden und fehlenden Schmerzmitteln die Rede. Das Land soll tatenlos zugesehen haben, was Schellhorn aber zurückwies. In der „Krone“ meldeten sich auch Betroffene sowie Pfleger zu Wort, die von ähnlichen Zuständen wie im Bericht erzählten.









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