Eine „Krone“-Anfrage beim Magistrat brachte den Stein ins Rollen. Die Stadt Salzburg reagierte und drohte, den Parkplatz des umstrittenen, zukünftigen Hochhaus-Projekts von Schallmoos zu sperren. Der Betreiber kam dem Magistrat nun aber zuvor.
„Außer Betrieb“ – Schwarz auf weiß, kurz und knapp notiert. Diese zwei Worte stehen auf einem Zettel am Parkscheinautomaten der erst jüngst in Betrieb genommenen Parkfläche in Salzburg-Schallmoos - die „Krone“ hat berichtet. Den Zettel hat der Betreiber des privaten Kurzzeit-Parkplatzes aufgehängt. Parken ist dort fürs Erste wieder Geschichte. Auch der zukünftige Bau des Büroturms auf exakt dieser Fläche bleibt umstritten. Der 35 Meter hohe Büroturm könnte sogar das Salzburger UNESCO-Welterbe gefährden.
Ehemalige Tankstelle zurückgebaut
Der Salzburger Magistrat wurde zu Wochenbeginn auf „Krone“-Anfrage tätig. Dem Parkplatz auf der ehemaligen Tankstelle in der Sterneckstraße fehlten Genehmigungen seitens der Stadt. Ab zumindest 20 parkenden Autos braucht es nämlich eine wasserrechtliche Bewilligung, ab 50 zudem eine gewerberechtliche. Beides hatte der Betreiber offenbar nicht.
Pikantes Detail am Rande: Öl- und Fettabscheider wurden beim Tankstellen-Rückbau teuer aus dem Boden ausgebaut. Sie hätten jetzt wohl den Kurzzeit-Parkplatz gerettet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.