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Felbermayr im Gespräch

Wie lange werden wir die Krise durchhalten?

Oberösterreich
07.09.2022 19:00

WIFO-Chef Gabriel Felbermayr fordert trotz Strompreisbremse noch mehr Hilfe für ärmere Familien. Und er betont, dass jede nicht verbrauchte Kilowattstunde Energie Arbeitsplätze sichert. Doch die Politik lässt mit einem Appell zum Energiesparen auf sich warten. Dabei spitzt sich die Krise zu, denn Putin könnte Europa ab 1. Oktober den Gashahn endgültig zudrehen.

„Krone“: Die Oberösterreicher sind erleichtert: Wir haben endlich die Strompreisbremse, die Sie erfunden haben. Aber der Sommer ist vorbei, bald werden wir heizen müssen. Gas ist teuer wie nie. Brauchen wir noch eine Gaspreisbremse?
Gabriel Felbermayr: Das Problem einer Gaspreisbremse ist, dass in den Städten meist mit Gas geheizt wird, am Land mehr mit Heizöl oder Holz, Pellets, das müsste man dann auch subventionieren – das wird teuer. Lieber eine Strompreisbremse! Was den Haushalten dadurch mehr bleibt, wird ihnen helfen, ihre Gasrechnung zu zahlen. Klar ist aber auch: Wir brauchen noch mehr Unterstützung für all jene, bei denen es finanziell eng ist. Darüber wird noch einmal nachgedacht werden müssen.

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