Loipersdorf-Kitzladen will durch einen produktiven Transfer-Sommer das Image der grauen Maus ablegen und die letzte Saison vergessen machen. Das Topspiel gegen Neuhaus ging zwar mit 2:3 verloren, doch der aktuelle Weg macht durchaus Mut.
Neues Spiel, neues Glück! So in etwa lautet auch das Motto des SC Loipersdorf-Kitzladen. Letzte Saison verhinderte man den Abstieg, heuer spielt man bislang famos auf - auch wenn das Topspiel der 1. Klasse Süd gegen Tabellenführer Neuhaus mit 2:3 verloren ging. Der Start mit neun Punkten aus vier Partien findet seinen Ursprung im Sommer-Transferfenster.
„Die schwache vergangene Spielzeit ist vergessen, die letzten paar Wochen sind äußerst gut für uns gelaufen“, weiß auch Loipersdorf-Obmann Roland Sauhammel. Die Truppe wirkt homogen, die Neuverpflichtungen schlugen ein. „Das Kroaten-Paket passte perfekt, das waren Goldgriffe“, freut sich Sauhammel. Die drei Legionäre Matej Skrbin, Marijo Sandor und Nikola Lovric geben dem Kader ein anderes Gesicht und eine veränderte, positive Energie. „Zudem hielten wir den knapp 40-jährigen Henry Darko, als Zugpferd für die jungen Kicker!“
Corona-Loch
Apropos junge Spieler: Die gibt’s in der Thermen-Gemeinde nicht wie Sand am Meer. „Den ein oder anderen haben wir in der U16, dann wird’s schon eng.“ Die Pandemie, mit allen Lockdowns, war der wortwörtliche Spielverderber. „Das verursachte ein echtes Corona-Loch, viele Nachwuchskicker wurden abgeschreckt. Das müssen wir wieder nachholen!“
Zumindest die Gegenwart erzeugt aber Euphorie - das Image der grauen Maus will man ablegen. „Ein Platz im ersten Drittel ist unser klares Ziel.“
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