Der in Landskron (Kärnten) lebende Andreas Stastny leitete einst gut 1000 Unterhausspiele als Schiedsrichter oder Assistent. Dann folgte der schwere Schicksalsschlag. Heute sitzt der 47-Jährige im Rollstuhl – und muss um Spenden bitten.
Gut 1000 Unterhaus-Partien hat Andreas Stastny geleitet – als Schiedsrichter oder Assistent. 13 Jahre lang war der Landskroner mit Leib und Seele Referee. „Gepfiffen habe ich bis zur Unterliga, stand vorm Aufstieg in die Regionalliga“, erzählt der Familienpapa.
„Konnte nicht mehr gehen“
Doch dann folgte der Schicksalsschlag für den hauptberuflichen Bestatter. „Angefangen hat es 2019, als ich am Fußballplatz nicht mehr gehen konnte, ins Spital musste“, so Stastny.
Ich würde heute noch pfeifen – es war meine Leidenschaft!
Andreas Stastny, Ex-Unterhaus-Schiri
Ärzte vor Rätsel
Die Ärzte rätselten lange. „Es gab Falschdiagnosen – am Ende kam heraus, dass ich einen Wirbel- und Oberschenkelhalsbruch erlitten hatte, an Osteoporose und Osteochondrose leide.“
„Es war meine Leidenschaft“
Die dramatischen Folgen: Querschnittslähmung vom Bauch abwärts. Der heute 47-Jährige sitzt seither im Rollstuhl. Die Schiri-Karriere? Vorbei. Auch seinen Beruf kann er nicht mehr ausüben. „Ich würde heute noch pfeifen – es war meine Leidenschaft!“
„Lebe wohl nicht mehr lange“
Statt am Platz zu stehen, muss Stastny nun um Hilfe bitten: Der einstige Gruppenobmann des KFV startet einen Spendenaufruf. „Ich bin nicht in der höchsten Pflegestufe, habe 1500 Euro pro Monat, brauche aber einen speziellen Rollstuhl und ein neues Auto. Ich will auch meiner Tochter noch was bieten, lebe wohl nicht mehr allzu lange – wegen meiner Herzschwäche kann es bald vorbei sein“, sagt Stastny.
Spenden möglich
Wer helfen will, kann das auf gofundme.com machen. „Ich bin für alles dankbar!“
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