Champions-League- gegen Europa-League-Triumphator! Für Eintracht-Frankfurt-Coach Oliver Glasner ist der morgige UEFA Super Cup gegen Real Madrid das größte Spiel überhaupt. In dem er mit Real-Trainer Carlo Ancelotti einen „alten Bekannten“ trifft - der ihm nach dem Spiel möglichst gratulieren soll. Wie er es einst schon beider „Krone“-Sport Gala getan hat.
„Damals hatte ich nicht gedacht, dass ich dem als Trainer einmal in einem Pflichtspiel gegenüber stehen werde“, lächelte Oliver Glasner am Dienstag in Frankfurt vorm Abflug nach Helsinki. Wo am Mittwoch auf seine Europa-League-Helden der Champions-League-Sieger wartet: Real Madrid! Damit David Alaba und Trainer-Star Carlo Ancelotti, der dem Oberösterreicher schon einmal sogar gemeinsam mit Franz Beckenbauer gratuliert hatte. Auch zu einem Sieg, wenn im Rahmen der „Krone“-Sport Gala 2011 in Linz auch „nur“ zu dem bei der „OÖ-Krone“-Kickerwahl.
„Größtes Duell überhaupt“
Am Mittwoch würde dem vierfachen Champions-League-Triumphator, der den UEFA Super Cup bereits 2003/04 und 07/08 mit AC Milan sowie 14/15 mit Real Madrid erobert hatte, eine Gratulation sicher schwerer fallen, zumal Glasner sagt: „Obwohl auch in Frankfurt zu spüren ist, dass der Europa-League-Sieg einen höheren Stellenwert als der noch nicht so traditionsreiche Super Cup hat, ist für mich als Trainer das Finale zwischen dem Champions- und dem Europa-League-Sieger das größte Duell, das es überhaupt gibt.“
Kostic nicht mehr dabei
Vor dem Frankfurts Chancen gestern aber noch gesunken sind. Weil der Transfer von Filip Kostic zu Juventus Turin vor demm Abschluss steht, flog der serbische „Wirbelwind“ nach der Abschlusseinheit in Frankfurt gar nicht mehr nach Finnland mit. Und das nur vier Tage, nachdem die Eintracht von einem „Orkan“ namens Bayern München mit 1:6 zerfleddert worden war. „Wir haben das analysiert, werden - wie wir es im Frühjahr gegen die spanischen Klubs Betis Sevilla und Barcelona gemacht hatten - unsere Pressinglinie weiter nach hinten verlegen, um Reals schnellen Spielern weniger Raum zu geben“, verrät Glasner.
„Wir können gewinnen!“
Der im Juni ja medial mit Real in Verbindung gebracht worden war, dazu sagt: „Obwohl nichts dran war, ist es doch eine Auszeichnung als Trainerkandidat von einem der besten drei Klubs der Welt gehandelt zu werden. Dem er heute trotz aller Probleme einen heißen Tanz verspricht: “Wenn wir unser höchstes Niveau erreichen, können wir Real weh tun!„ Weshalb der 47-Jährige auch sicher ist: “Wir können gewinnen!" Womit Ancelotti Glasner wieder gratulieren müsste.
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