38-Minuten-Kuriosum:

Erst waren die Quickies fatal, nun sind sie genial

Im heurigen Frühjahr hatte Marin Ljubicic für Hajduk Split im Schnitt nur 38 Minuten pro Spiel ran dürfen. Seit seiner Übersiedlung zum LASK trifft der 20-jährige Kroate dagegen alle 38 Minuten! Auch am heutigen Samstag in der 3. Bundesliga-Runde auswärts gegen den Wolfsberger AC? Fakt ist aber nur: Nach dem Tod von Vizepräsident Helmut Oberndorfer werden die Linzer dort mit Trauerflor antreten . . .

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Drei Tore zum Cup-9:1 in Schwaz und je eines in der Liga zum 3:1 über Klagenfurt sowie 1:1 bei der Austria. Heißt vorm Spiel beim WAC: Marin Ljubicic traf für den LASK bisher genialerweise alle 38 Minuten. Was zufällig die gleiche Zeitspanne ist, die der 20-Jährige im Frühjahr bei Hajduk Split durchschnittlich am Rasen stehen hatte dürfen. Bei 14 „Quickies“ hatte Ljubicic fatalerweise nur 526 Minuten gespielt.

2,4 Millionen Euro Ablöse?

Der Klub hatte  aber trotzdem nie am Stürmer gezweifelt, ihn deshalb auch nur verliehen. Wenn auch mit einer Kaufoption, in die Hajduk für den Mann mit dem 1,5-Millionen-Euro-Marktwert angeblich die stattliche Ablöse von 2.400.000 Euro eintragen ließ. Auch weil Hajduk-Sportchef Nikolicius dem Spieler laut kroatischen Medien prophezeit haben soll: „Spiel zwei Saisonen in Österreich, dann gehst du in die Bundesliga!“

Zulj-Debüt rückt näher!

Die derzeit tatsächlich nicht völlig außer Reichweite scheint, zumal LASK-Trainer Didi Kühbauer auch die Einstellung des Spielers lobt: „Marin gibt nie auf, auch wenn’s bei ihm einmal nicht so läuft!“ Wobei es für Ljubicic bald noch besser laufen könnte, da beim LASK die Liste der einsatzbereiten Spieler länger wird. So könnte am Samstag in Wolfserg Robert Zulj erstmals im Kader stehen - und Ljubicic damit einen Top-Assistgeber bekommen.

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