Die Suche nach dem Möchtegern-Flugzeugdieb am Flugplatz im Tiroler Langkampfen (Bezirk Kufstein) läuft nach wie vor auf Hochtouren. Rund um den mysteriösen Fall tauchen zahlreiche Fragen auf. Die Polizei hielt sich auf Nachfrage aber sehr bedeckt.
Weiterhin ungeklärt ist der Einbruch in einen Hangar des Flugplatzes in Langkampfen am Mittwoch. Ein Unbekannter beschädigte dabei zwei Kleinflugzeuge und stahl ein Auto. Den Wagen stellte die Polizei wenig später in Vomp im Bezirk Schwaz sicher, vom unbekannten Lenker fehlte allerdings jede Spur. Insgesamt 17 Polizeistreifen und zwei Spürhunde hatten bereits am Mittwoch erfolglos nach dem Flüchtigen gesucht.
Polizei hält sich in dem Fall äußerst bedeckt
Am Donnerstag ging die Suche weiter, wie die Polizei bestätigte. Der Streifendienst habe nach dem Mann gefahndet, hieß es seitens der Polizei. Ob sich die Suche auf die Bezirke Kufstein und Schwaz beschränkt hat oder ob sie ausgeweitet worden ist, konnte oder wollte man nicht klar bestätigen. Auch ob es schon einen Hinweis auf die Identität und das Motiv des Möchtegern-Piloten gibt, wollte man aus ermittlungstaktischen Gründen nicht verraten. Nur: „Es laufen diverse Überprüfungen und Ermittlungen.“
Der Gesuchte hatte die beiden Flugzeuge beschädigt, als er versuchte, sie in Betrieb zu nehmen. Ob er wirklich damit wegfliegen wollte, steht nicht fest. Bevor er mit dem Auto flüchtete, verursachte er Schaden im Hunderttausend-Euro-Bereich.
Die Polizei bittet nach wie vor um Hinweise unter der Telefonnummer 059 133-7210.








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